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| Edwina Mayan. Foto Mehrkens |
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Ehrgeiz zahlt sich aus
ABI 2010:
Edwina Mayan kämpft für ihr Spitzenabitur
BUXTEHUDE..
Zwei Punkte hatten ihr gefehlt. Als Edwina Mayan aus Buxtehude ihr
Abiturergebnis erfährt, liegt sie genau zwei Punkte unter der Grenze zum
1,2er-Abitur. Die Lehrer raten ihr, in die mündliche Nachprüfung zu
gehen. Sie macht es - und schafft den Sprung unter die Abiturbesten des
Buxtehuder Gymnasiums Süd.
"Ich hatte nichts zu verlieren und so viel zu gewinnen", sagt die
Abiturientin stolz. Ihre Nachprüfung absolvierte sie in Chemie, wo sie
ohnehin bereits 13 Punkte geschrieben hatte. "Um meinen Schnitt von 1,3
auf 1,2 verbessern zu können, musste ich aber die Höchstpunktzahl - 15
Punkte - erreichen." Viel gelernt hat die 19-Jährige für das Abitur
nicht, auch auf die freiwillige Nachprüfung bereitete sie sich kaum vor.
"Ich kann mir Sachen einfach gut merken und was ich einmal weiß,
vergesse ich so schnell nicht." Ein paar Stichwörter reichten ihr als
Grundlage. "Mein Vater ist Chemiker und hat mit mir ein bisschen für die
Nachprüfung gelernt." Mit ihrer Note möchte sich die 19-Jährige für das
Medizinstudium bewerben, um anschließend in der Forschung zu arbeiten.
Bevor sie sich allerdings für eine Universität entscheiden muss, reist
Mayan für sechs Wochen nach Südafrika. Dort besucht sie ihre ehemalige
Gastschülerin, die in der neunten Klasse bei ihr gewohnt hat. Das
Mädchen lebt in Durban, unweit eines der Stadien, in denen derzeit die
Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird. "Fußballfan bin ich zwar
nicht, aber auf die Stimmung freue ich mich", so die 19-Jährige.
18.06.2010
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