Schulprogramm

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PrÀambel

Unser Gymnasium ist eine recht „junge“ Schule und hat deswegen ohne von Traditionen eingeengt zu werden eine starke Gemeinschaft und eine besondere Schul­kultur entwickelt. Wir wollen uns zielorientiert entsprechend unseres Leitbildes (vgl. 2) weiterentwickeln.


Inhaltsverzeichnis

Situationsbeschreibung

Das 1976 gegrĂŒndete Gymnasium SĂŒd in Buxtehude entwickelte sich bis zum Schuljahr 2010/11 rasant. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler[1] kommen aus dem Einzugsgebiet von Buxtehudes SĂŒden, ĂŒber Hedendorf, Neukloster, Apensen, Beckdorf bis nach Ovelgönne. UrsprĂŒnglich bildete unsere Schule nur die Sekundarstufe I aus. Die EinfĂŒhrung des Oberstufenunterrichts erfolgte im Schuljahr 2005/2006 nachdem bereits 2004/2005 der sportbetonte Ganztagszweig eingerichtet worden war. Inzwischen ist unsere Schule auf mehr als 1.000 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler und mehr als 80 LehrkrĂ€fte angewachsen.

Neben den personellen VerĂ€nderungen wurde das Gymnasium SĂŒd aufwĂ€ndig saniert, modernisiert und ausgebaut.

Viele KlassenrĂ€ume wurden mit interaktiven Tafeln ausgestattet. Der alte naturwissenschaftliche Bereich bietet heute acht moderne FachrĂ€ume fĂŒr die Fachbereiche Chemie und Biologie. Im Oktober 2006 wurde der wegen der EinfĂŒhrung der Oberstufe dringend erforderliche Neubau im NordflĂŒgel eingeweiht. Hier befinden sich der Fachbereich Physik sowie weitere sieben neue UnterrichtsrĂ€ume. Unser Neubau ist mit einem innovativen Energiesparsystem ausgerĂŒstet und bietet so neben optimalen Unterrichtsbedingungen auch ein dauerhaft umweltschonendes Konzept. Im Sommer 2010 wurde fĂŒr den offenen Ganztagsbetrieb der „Treffpunkt Mensa“ eingeweiht. Als Caterer konnte ein bio-zertifiziertes Unternehmen gewonnen werden.

Eine Vielzahl von Angeboten im sozialen, sportlichen, musischen, sprachlichen, geistes- und naturwissenschaftlichen Bereich spiegelt unser aktives Schulleben wider. Dabei fĂŒhlt sich das Gymnasium Buxtehude SĂŒd im besonderen Maße dem Gedanken der europĂ€ischen Einigung verpflichtet, was unter anderem im Sprachangebot, den Austauschprogrammen, verschiedenen Projekten und Kooperationen gefördert wird. Seit 2012 ist das Gymnasium Europaschule und fĂŒhrt seit 2014 das neueingefĂŒhrte GĂŒtesiegel „Europaschule in Niedersachsen“. Seit 2011 ist das Gymnasium Buxtehude SĂŒd dreimal in Folge landesbeste Schule beim Geschichtswettbewerb des BundesprĂ€sidenten geworden und konnte sich damit dreimal unter den Top Ten bundesweit etablieren.

Im Schuljahr 2009/2010 haben wir eine Selbstevaluation auf der Basis des Selbstbewertungskursbuches Orientierungsrahmen SchulqualitĂ€t durchgefĂŒhrt. Unter Einbeziehung aller schulischen Gruppen fanden im Februar 2010 ein Evaluationstreffen und im Juni 2010 ein Konsenstreffen statt. Dabei wurde der Entwicklungsschwerpunkt „Schulleben“ ausgewĂ€hlt und in vier Aktionsbereiche unterteilt: PĂ€dagogik, Kommunikation/Transparenz, Arbeitsbedingungen und Bauen/ Gestalten. Die Steuergruppe Schulentwicklung wurde mit der Koordinierung der Aktionsfelder beauftragt. Das Ziel war, weitere Konzeptionen zu erstellen und zu implementieren, sowie bestehende zu aktualisieren und zu evaluieren.

Bis zum Sommer 2016 wurden weitere zahlreiche Konzeptionen erstellt und dem Schulprogramm hinzugefĂŒgt, von denen die Punkte 2 (Ziele) und 4 (Maßnahmen/Organisation) auf den zustĂ€ndigen Gremien beschlossen wurden. In den großen schulischen Selbstbewertungen 2012 und 2014 wurden Ziele vieler Konzeptionen evaluiert und die Ergebnisse teilweise fĂŒr die Fortschreibung der Ziele und Maßnahmen genutzt, wie unten zu sehen ist.

Leitbild des Gymnasiums Buxtehude SĂŒd

Schule in Bewegung
Aufbruch zu neuen Zielen wagen!

Wir wollen die „Schule in Bewegung“ sein. Bewegung bedeutet Freude und Anstrengung, körperlich, geistig und emotional.

In diesem Sinne wollen wir beweglich sein und BewegungsrĂ€ume schaffen, BewĂ€hrtes anerkennen und Neues erreichen. Das heißt auch immer wieder innehalten, sehen, wo wir stehen, uns aufeinanderzubewegen und mit neuem Schwung weitergehen. Unser gesamtes schulisches Leben soll von der Bereitschaft getragen werden, aktiv zu sein und uns zielgerichtet weiter zu entwickeln und dies auch zu zeigen.

Unser soziales Miteinander soll geprĂ€gt sein von Toleranz, Offenheit, Gleichberechtigung und demokratischen Strukturen. Wir wollen die FĂ€higkeiten und Leistungen anderer anerkennen, fair und rĂŒcksichtsvoll miteinander umgehen, Ziele selbststĂ€ndig, aber auch mit anderen verantwortungsvoll verfolgen.

Im Unterricht wollen wir Bewegung 


  • in die Lernmethoden bringen, um Methodenkompetenz, geistige Beweglichkeit und KreativitĂ€t zu entwickeln sowie auf ein lebenslanges Lernen vorzubereiten.
  • in die Lehrmethoden bringen, um innere Differenzierung und individuelles Lernen zu ermöglichen sowie verschiedene Lerntypen zu berĂŒcksichtigen.
  • in die Unterrichtsinhalte bringen, um gesellschaftlich relevanten und praxisbezogenen Unterricht zu ermöglichen.
  • in die Unterrichtstruktur bringen, um fĂ€cherĂŒbergreifendes und projektbezogenes Lernen zu ermöglichen sowie außerschulische Lernsituationen einzubeziehen.
  • in die Unterrichtsplanung bringen, indem wir Transparenz schaffen und die SchĂŒler an der Unterrichtsvorbereitung beteiligen, um die Verantwortung fĂŒr erfolgreichen Unterricht gemeinsam zu tragen.
  • in die Unterrichtssituation bringen, in der ganzheitliches Lernen und auch körperliche Bewegung stattfindet, um den Lernprozess und die Leistungsbereitschaft zu fördern.

Neben dem Unterricht gestalten wir an unserer Schule vielfĂ€ltige weitere Bewegungsfelder: Durch Arbeitsgemeinschaften, kulturelle Veranstaltungen und AktivitĂ€ten an außer- schulischen Lernorten wollen wir unsere SchĂŒler befĂ€higen, ihr Wissen und Können in neue ZusammenhĂ€nge einzubringen, sich selbst zu erproben, kreativ zu sein, sich immer wieder neu zu orientieren und gesund zu leben.

Mit unserem pĂ€dagogischen Handeln wollen wir erreichen, dass SchĂŒler und Eltern eine positive Einstellung zu dieser Schule haben und sich motiviert und aktiv im Schulleben einbringen. Durch eine lebendige Förderkultur wollen wir möglichst vielen SchĂŒlern ermöglichen sich individuell optimal zu entwickeln. Unsere SchĂŒler sollen vielfĂ€ltige Möglichkeiten erhalten, ihre unterschiedlichen Begabungen zu entdecken und zu entfalten. Sie sollen lernen, gesund zu leben und ihr Leben verantwortlich zu gestalten. Wir unterstĂŒtzen sie auf ihrem Weg zu einer eigenstĂ€ndigen Persönlichkeit.

Die Entwicklung unserer Schule erhĂ€lt wichtige Impulse auch aus der Verantwortung fĂŒr die Umwelt. Vom Bewusstmachen ihrer GefĂ€hrdung hin zu wirksamen Maßnahmen zum Schutz der Umwelt wollen wir, SchĂŒler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer[2], gemeinsam entscheidende Schritte tun.


Unser pÀdagogisches Konzept und die stÀndigen Angebote unserer Schule

Aktionsbereich PĂ€dagogik

In den letzten Jahren haben wir in Bezug auf die Verbesserung der UnterrichtsqualitÀt konsequent auf die Evaluationsergebnisse der Selbstbewertung 2012 und 2014 reagiert und uns in schulinternen Workshops und in der SchiLf 2013 vielfÀltig methodisch fortgebildet, wobei die Inhalte direkt auf die Punkte im Leitbild zum Thema Unterricht bezogen waren. Bei der nÀchsten Selbstbewertung wollen wir die Nachhaltigkeit dieser Fortbildungen evaluieren und die Workshops auf die neuen Ergebnisse ausrichten.

Auch im Bereich der individuellen Förderung (z. B. BlĂ€serklasse, Sportzug, bili-Klasse, Talentförderungen, RS-Förderung, Wettbewerbe,...) haben wir die Ziele des Leitbildes in Maßnahmen umgesetzt, aber noch nicht in allen Bereichen abgesichert. Die schulische Selbstbewertung soll in diesem Schuljahr 2016/17 schwerpunktmĂ€ĂŸig die Umsetzung dieser Ziele prĂŒfen.


Unterricht

Unterrichtsentwicklung (Bg)

Unterrichtsentwicklung als Kernbereich der Schulentwicklung ist bei uns am Gymnasium SĂŒd an drei Akteure (Lehrer, SchĂŒler, und Fachschaften) gebunden, fĂŒr die folgende Ziele gelten:

  1. Wir wollen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler individueller fördern, indem wir methodisch vielfĂ€ltiger, differenzierter, handlungs- und praxisorientierter unterrichten.
  2. Die SchĂŒler sollen stĂ€rker die Verantwortung fĂŒr ihr eigenes Lernen und das Lernen in Gemeinschaft ĂŒbernehmen.
  3. Die Fachschaften ĂŒbernehmen stĂ€rker die Verantwortung fĂŒr
- gleichwertige LernentwicklungsstÀnde am Ende eines Jahrgangs.
- die Professionalisierung der Fachkollegen (Bildung von Jahrgangsteams, Fortbildungen und ihre Multiplikation im Fachkollegium)
- schuleigene LehrplÀne auf der Basis von Kerncurricula oder Rahmenrichtlinien.

Der Bereich Unterrichtsentwicklung kooperiert eng mit dem Bereich des Methodentrainings zur Entwicklung gemeinsamer Konzepte.


Methodentraining (Bfd)

Seit 2007 ist das Methodentraining fester Bestandteil der schulischen Arbeit. ZunÀchst als Methodentage konzipiert, ist das Training verschiedener Lern- und Arbeitstechniken inzwischen in den Fachunterricht integriert.

Das Methodentraining ist weiterhin darauf ausgerichtet, Methodenkompetenz zu vermitteln, um sie interdisziplinĂ€r anwenden zu können. ZusĂ€tzlich sollen den SchĂŒlern Arbeitstechniken nĂ€hergebracht werden, die sowohl selbststĂ€ndiges Arbeiten als auch das Anwenden von kooperativen Lernformen ermöglichen. Dies geschieht auch unter Einbeziehung der Schulbibliothek.

BezĂŒglich der Neukonzeption des Methodentrainings gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Bereich Unterrichtsentwicklung.


Medienkonzept (Ke)

Ziel ist eine Medienkompetenz, die sowohl Bedienungskompetenz als auch eine Lernkultur zur StĂ€rkung problemorientierter, selbstorganisierter und kooperativer Lern- und Arbeitsformen umfasst und zur Vermittlung besserer Lernkompetenz dienen soll. Als Teil der Lernkultur sollen Informationen recherchiert, bewertet, prĂ€sentiert und kommuniziert werden. Die Analyse und Bewertung von Medien und die Reflexion der Bedeutung der Medien fĂŒr Individuum und Gesellschaft muss in den Gesellschaftswissenschaften aufgearbeitet werden. DarĂŒber hinaus sollen grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Betriebssystemen erworben werden.

Die Aufteilung der Schwerpunkte muss sinnvoller Weise kompetenzabhÀngig auf die Fachbereiche verteilt werden. Die Fachkonferenzen arbeiten an der Integration des Medienkonzepts in die schulinternen LehrplÀne.


EinfĂŒhrungswoche (Frh, RĂŒs & jeweiliges Jahrgangsteam der 5. Klassen)

Die EinfĂŒhrungswoche dient dazu, den neuen SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern den Übergang von der Grundschule ins Gymnasium zu erleichtern und sie wĂ€hrend dieser Tage mit der neuen Schule, den neuen LehrkrĂ€ften und wichtigen Regeln vertraut zu machen.

Dazu wird wĂ€hrend der Woche der Fachunterricht nur eingeschrĂ€nkt erteilt. In den so gewonnenen Stunden lernen sich die SchĂŒler durch Steckbriefe und Spiele besser kennen, sie werden von den Fachlehrern mit den verschiedensten Methoden bekannt gemacht, so z. B. mit dem Packen der Schultasche fĂŒr den nĂ€chsten Unterrichtstag, der FĂŒhrung von Mappen, dem FĂŒhren des SchĂŒlerbuchs. Sie lernen außerdem mit einer Rallye das GebĂ€ude an sich und die Bibliothek im Hause kennen. Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa werden die SuS mit dem Mensaangebot und den Verhaltensregeln in der Mensa vertraut gemacht. Weitere Themen sind der Schulweg, die Schulordnung und das richtige Verhalten bei Feueralarm. Die EinfĂŒhrungswoche endet mit einer Evaluation durch die SchĂŒler. Die Erfahrung der letzten EinfĂŒhrungswoche(n) hat gezeigt, dass die SuS Probleme mit dem VerstĂ€ndnis der Evaluationsfragen hatten und der Lerntypentest keine validen Erkenntnisse ĂŒber die verschiedenen Lerntypen liefert, da SuS in der 5. Klasse noch nicht in der Lage sind, SelbsteinschĂ€tzungen in diesem Bereich vorzunehmen.


ShS-Programm (Mch/Flk)

ShS steht fĂŒr „SchĂŒler helfen SchĂŒler“. Dabei erteilen SchĂŒler aus den JahrgĂ€ngen 9 bis 12 unserer Schule, sog. ShS-Lehrer anderen (ShS-)SchĂŒlern sowohl Einzel- als auch Gruppenunterricht, um leistungsschwache SchĂŒler zu fördern. Hierzu ist eine Kooperation zwischen den betreffenden Fachlehrern, dem Elternhaus und dem jeweiligen ShS-Lehrer sinnvoll. Eine besondere Lernmotivation kann fĂŒr die ShS-SchĂŒler dadurch entstehen, dass die Vermittlung nicht von Lehrer zu SchĂŒler, sondern von SchĂŒler zu SchĂŒler erfolgt.

Durch die Erteilung von ShS-Unterricht ergibt sich fĂŒr die den Unterricht erteilenden SchĂŒler die Möglichkeit zur Weiterentwicklung der eigenen fachlichen und persönlichen StĂ€rken.


Rechtschreibförderung (NeS)

SchĂŒler starten nach der Grundschulzeit mit sehr unterschiedlichen RechtschreibfĂ€higkeiten bei uns am Gymnasium. Bei einigen SchĂŒlern zeigen sich ausgeprĂ€gte SchwĂ€chen in diesem Bereich, die sie zum Teil bis zum Abitur nicht ablegen. Im Rahmen der Rechtschreibförderung, die von Deutschlehrer durchgefĂŒhrt wird, werden rechtschreibschwache SchĂŒler der JahrgĂ€nge 5 und 6 mit zwei zusĂ€tzlichen Wochenstunden Förderunterricht gezielt unterstĂŒtzt. Die Auswahl der SchĂŒler erfolgt durch die jeweiligen Deutschlehrer. Die erste wöchentliche Unterrichtsstunde dient der Arbeit an individuellen Fehlerschwerpunkten. In der zweiten Unterrichtsstunde werden Korrekturstrategien vermittelt, die auf selbstgeschriebene Texte angewendet werden. Der Förderunterricht umfasst etwa 10 Wochen und bietet pro Jahrgang Platz fĂŒr max. 25 SchĂŒler, danach können neue SchĂŒler angemeldet werden - also eine Förderung nach dem Rotationsprinzip.


Fortbildungskonzept (Schulleitung)

Mit der Fortbildung in fachlicher, methodischer und pÀdagogischer Hinsicht soll die Innovationskraft des Kollegiums erhalten werden. Die Fortbildungsinhalte sollen nachhaltig Eingang in die (Unterrichts-)Praxis finden.

Fortbildungen stellen auch sicher, dass die verĂ€nderten Anforderungen, die sich durch gesellschaftliche und schulpolitische Entwicklungen ergeben, angemessen bewĂ€ltigt werden können. Außerdem können sich Kolleginnen und Kollegen durch Fortbildungen auf neue Aufgaben in der Schule vorbereiten.

Die Arbeit an Entwicklungsschwerpunkten, die sich unsere Schule setzt, wird durch Fortbildungen unterstĂŒtzt.


Klassen mit ausgewiesenem Schwerpunkt

BlÀserklasse (Ott)

Die BlĂ€serklasse umfasst die 5. und 6. Jahrgangsstufe; in dieser Zeit erlernen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ein Blasinstrument ihrer Wahl (Querflöte, Klarinette, Saxophon, Fagott, Trompete, Horn, Posaune, Tenorhorn, Tuba oder Schlagzeug). Der schulische Musikunterricht findet wie ĂŒblich zweistĂŒndig statt, allerdings regelmĂ€ĂŸig (mindestens eine von zwei Stunden) als „Musizierunterricht“ mit Instrumenten. ZusĂ€tzlich zum schulischen Musikunterricht erhalten die SchĂŒler in Kooperation mit der Musikschule Instrumentalunterricht.

Die Instrumentenausleihe und der Instrumentalunterricht werden durch BeitrĂ€ge der SchĂŒler finanziert. FĂŒr weitere Anschaffungen wie Noten und anderes Zubehör ist die BlĂ€serklasse auf Spenden angewiesen.

Da die BlĂ€serklasse in ihrer Konzeption darauf angewiesen ist, eine eigene Klasse zu bilden, ist es notwendig, dass sich genĂŒgend SchĂŒlerinnen und SchĂŒler finden, um eine KlassenstĂ€rke zu erreichen. WĂ€hrend das in den vorangegangenen Jahren kein Problem darstellte und Interessenten zum Teil ausgelost werden mussten, gab es 2016 zunĂ€chst zu wenig Anmeldungen. Eine verstĂ€rkte Öffentlichkeitsarbeit scheint daher sinnvoll.


Sportbetonte Klasse (vE)

Der Aufbau des sportbetonten Ganztagsschulzweiges bietet eine gute Grundlage fĂŒr das sportliche Profil in der Qualifikationsphase der Oberstufe.

Die Vereine und der Kreis der verantwortlichen Sportlehrer prĂŒfen in jĂ€hrlichen AbstĂ€nden die terminliche und personelle Organisation sowie die inhaltliche Konzeption der Sportförderung. Hier sollen Erkenntnisse aus den Erfahrungen der Vorjahre zu einer Optimierung der AblĂ€ufe fĂŒr die Schule und die SchĂŒler sowie der Inhaltsvermittlung fĂŒhren.

Die Sportfachkonferenz plant die DurchfĂŒhrung des sportlichen Profils.


Bilingualer Unterricht (Frh/Mts)

Ziel des bilingualen Sachfachunterrichts ist die Förderung sowohl sprachlicher als auch interkultureller Kompetenz. Bestandteil der interkulturellen Kompetenz ist sowohl der Perspektivwechsel als auch die Förderung des VerstÀndnisses der eigenen Kultur.

Bilinguales Lernen bereitet auf Ausbildung, Studium und die weitere Berufslaufbahn vor, denn es vermittelt die Kompetenzen, FĂ€higkeiten und Fertigkeiten, die fĂŒr eine globalisierte Welt wichtig sind.

Diese Ziele sind fachdidaktisch und fachwissenschaftlich an den schulinternen Lehrplan gebunden und stehen im Vordergrund.

Die SchĂŒler lernen durch diese Unterrichtsform gezielt die fremdsprachlichen Kompetenzen zu festigen und anzuwenden. Die Schwerpunkte der sprachlichen Ziele liegen im Bereich des Wortschatzes und der fachbezogenen AusdrucksfĂ€higkeit, berĂŒcksichtigen aber auch die deutschen Begrifflichkeiten.

Am Gymnasium Buxtehude SĂŒd wird der bilinguale Unterricht in den FĂ€chern Biologie, Erdkunde und Sport zur Zeit in den JahrgĂ€ngen 7 - 9 erteilt. In den JahrgĂ€ngen 7 und 8 wird eine zusĂ€tzliche AG-Stunde verpflichtend erteilt, um den sprachlichen Anforderung gerecht werden zu können. Je nach Anwahlzahlen wird entweder eine "Bili-Klasse" gebildet oder die betreffenden FĂ€cher in klassenĂŒbergreifenden Kursen unterrichtet. Im Schuljahr 2016 / 2017 erfolgt der bilinguale Unterricht in den JahrgĂ€ngen 8 und 9 in bilingualen Klassen, in der Jahrgangsstufe sieben wird der bilinguale Unterricht in Kursen erteilt. Im Zuge der Umstellung von G8 auf G9 gilt es zu ĂŒberlegen, ob der bilinguale Unterricht auf die Klassenstufe 10 erweitert wird, da die Zusammensetzung der Lerngruppen gleich bleibt und auch die gleiche Lehrkraft, wie in Jahrgang 9, den Unterricht erteilt.


Talentförderung

Mathe Talentförderung (Art)

Das Konzept steht auf drei SĂ€ulen, denen folgende allgemeine Zielsetzungen zu Grunde liegen: Begeisterung und Freude fĂŒr die Mathematik wecken, Herausforderungen schaffen, talentierte SchĂŒler erkennen und fĂŒr weitere Fördermaßnahmen empfehlen sowie logisches Denkvermögen, Problemlösen und Denken in mathematischen Strukturen fördern.

Die erste SĂ€ule ist der KĂ€nguru-Wettbewerb: Einmal jĂ€hrlich erhalten alle SchĂŒler die Möglichkeit, am europaweitem KĂ€nguru-Wettbewerb teilzunehmen. Der Wettbewerb ist ein Multiple-Choice-Test mit 30 Fragen, dessen Ziel in aller erster Linie die Popularisierung der Mathematik ist. Es soll durch die Aufgaben Freude an (mathematischem) Denken und Arbeiten (im sehr weiten Sinne) geweckt bzw. unterstĂŒtzt werden.

Die zweite SĂ€ule, das AG-Angebot „Talentförderung Mathematik“, wendet sich an SchĂŒler, die durch ihre Leistungen im Unterricht als mathematisch begabt aufgefallen sind. Losgelöst vom normalen Mathematikunterricht sollen die SchĂŒler in zumeist spielerischer Form ihre mathematischen FĂ€higkeiten vertiefen. Aus diesem SchĂŒlerkreis werden dann auch die SchĂŒler ausgewĂ€hlt, die an den weiteren Fördermaßnahmen „Mathematik-Olympiade“ und der „Talentförderung Mathematik des Vereins Talentförderung Mathematik e.V.“ teilnehmen sollen. Aufgrund geringer Teilnehmerzahlen ruht dieses Angebot zur Zeit.

Die dritte SĂ€ule sind die mathematischen Wettbewerbe. Hier haben die SchĂŒler jedes Jahr einerseits die Möglichkeit an der Mathe-Olympiade teilzunehmen, anderseits am SchĂŒlerwettbewerb im Rahmen des "Tag der Mathematik" der UniversitĂ€t Hamburg teilzunehmen.


Cambridge-Certificate (Eg)

Interessierte und leistungsstarke SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der JahrgĂ€nge 10 bis 12 können sich intensiv auf das international anerkannte Cambridge Certificate vorbereiten und damit ihre Qualifikation erweitern. Ziel der AG ist, sie auf die PrĂŒfung CAE (Certificate in Advanced English) vorzubereiten, die fundierte Sprachkenntnisse, Leseverstehen, Schreiben, Hörverstehen und Sprechen auf dem hohen Niveau C1 umfasst. (Zum Vergleich: Die Kurse auf erhöhtem Anforderungsniveau streben Kompetenzen zwischen B2 und C1 an.) SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die sich das Niveau C1 nicht zutrauen, können sich mit dem erworbenen Wissen auch zu der leichteren FCE-PrĂŒfung (First Certificate in English; Niveau B2) anmelden. Wegen der hohen PrĂŒfungsgebĂŒhren (2016: 180 €) nehmen viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler nur an der AG teil, um Englisch auf hohem Niveau zu betreiben, melden sich jedoch nicht oder erst nach mehrmaliger AG-Teilnahme zur PrĂŒfung an. Die Vorbereitung auf die PrĂŒfungsformate erfolgt stĂ€ndig; da es inzwischen aber mehr PrĂŒfungstermine gibt, die ĂŒber das (Schul-)Jahr verteilt sind, finden an verschiedenen Terminen PrĂŒfungssimulationen statt.


DELF: Diplîme d’Etudes en Langue Française (Sd)

Französisch lernende SchĂŒler können sich am Gymnasium SĂŒd im Rahmen einer AG auf den Erwerb des standardisierten und weltweit anerkannten DELF-Zertifikats vorbereiten. Es dokumentiert die Kompetenzen der Französisch Lernenden in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben in Alltagssituationen sowie ihre Bereitschaft, ihre in der Schule erworbenen Kompetenzen in einer außerschulischen Anwendungssituation unter Beweis zu stellen. Die AbschlussprĂŒfung wird durch die VHS Buxtehude in Kooperation mit dem Institut français im Auftrag des französischen Ministeriums fĂŒr Erziehung durchgefĂŒhrt. PrĂŒfungstermine (in der Regel zweimal pro Jahr) und GebĂŒhren werden von den französischen Behörden festgelegt. Ziel der AG ist es, die SchĂŒler auf angemessenem Niveau (Niveaustufen A1-B2 des GER) mit dem Ablauf der PrĂŒfung und den PrĂŒfungsformaten vertraut zu machen, um sie in den o.a. Kompetenzen zu schulen und - fĂŒr den Fall einer Anmeldung zur PrĂŒfung - das DELF-Zertifikat erwerben zu können. Indem sie SchĂŒlern die Möglichkeit bietet, ihr Wissen und Können in neue ZusammenhĂ€nge einzubringen in FĂ€higkeiten zu entfalten, leistet die AG einen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Leitbildes unserer Schule.


Geschichtswettbewerb des BundesprÀsidenten (Puc)

SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern soll im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des BundesprĂ€sidenten die Möglichkeit geboten werden, ihr ĂŒber unterrichtliche Inhalte hinausgehendes Interesse an Geschichte angeleitet umzusetzen und geisteswissenschaftlich gefördert und gefordert zu werden. Die intensive BeschĂ€ftigung mit lokalhistorischen und familiengeschichtlichen Themen soll die Persönlichkeit der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler weiterentwickeln und stĂ€rken.

Interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird eine fachliche Betreuung angeboten. In EinzelfÀllen kann auch eine freie Betreuung in der Qualifikationsstufe erfolgen, wenn angestrebt ist, die Wettbewerbsleistung als besondere Lernleistung in das Abitur einzubringen.

Wettbewerbsleistungen, bei denen der Anteil der SchĂŒler zweifelsfrei erkennbar ist, werden vom jeweiligen Fachlehrer bei der Benotung des Faches angemessen berĂŒcksichtigt. DarĂŒber hinaus sollen die Leistungen auch in der Öffentlichkeit angemessen gewĂŒrdigt werden.


Soziales Lernen

Lions Quest - „Erwachsenwerden“ (Pop)

Das Lions-Quest-Programm ist ein Sozialkompetenztraining fĂŒr SchĂŒler im Alter von 10 bis 14 Jahren mit Themenschwerpunkten vom Kennenlernen und Orientieren in einer neuen Gruppe bis hin zur SuchtprĂ€vention (Schwerpunkt im Jahrgang 7).

Die Kinder und Jugendlichen mĂŒssen in diesem Alter einige Aufgaben bewĂ€ltigen: Ausbildung einer eigenen IdentitĂ€t, Ablösung vom Elternhaus, Auseinandersetzung mit Werten und Normen und die Entwicklung eines eigenen Wertesystems, die Integration in einer Gruppe und Freundschaft mit Gleichaltrigen.

Ziel des Programms „Erwachsenwerden“ ist, den Jugendlichen die nötigen Strategien zu vermitteln, um die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu bewĂ€ltigen. Die SchĂŒler können ihr Verhalten und dessen Konsequenzen spielerisch erproben und eigenes und fremdes Handeln gemeinsam reflektieren. Durch die gewĂ€hlten Unterrichtsformen werden die Quest-Stunden nicht als Lernunterricht wahrgenommen, die Leistungen der SchĂŒler werden nicht benotet. Der Quest-Unterricht findet in den JahrgĂ€ngen 5-7 statt und wird vom Klassenlehrer oder vom Stellvertreter durchgefĂŒhrt.


„PrĂ€vention als Chance“ (PaC) (Pop)

Ab 2006 war die Stadt Buxtehude einer von drei Modellstandorten fĂŒr das GewaltprĂ€ventionsprogramm PaC des Landeskriminalamtes Niedersachsen und des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Hannover. Ziel der TrĂ€ger war es, ein umfassendes Programm zu schaffen, welches möglichst viele an Bildung und Erziehung Beteiligte einbindet und verschiedene AnsĂ€tze der Vermittlung von kognitiven und emotionalen Erfahrungen enthĂ€lt. PaC ist ein Baukastensystem aus verbindlichen und wĂ€hlbaren Bausteinen, in denen verschiedene etablierte Angebote aufeinander abgestimmt werden. Es richtet sich an alle Schulformen und an die örtlichen TrĂ€ger der Jugendhilfe. Im Gymnasium Buxtehude SĂŒd wird der Baustein Streitschlichtung umgesetzt. Die entsprechenden Fortbildungsangebote fĂŒr Klassenlehrer zum Thema Sozialtraining fĂŒr die fĂŒnften Klassen werden hĂ€ufig wahrgenommen. Das Aufgabenfeld PrĂ€vention wurde zum Ende des letzten Schuljahres von Frau Popken an Frau Schumann ĂŒbertragen.


Streitschlichtung (Wis)

Auf Beschluss der Gesamtkonferenz vom 28.02.2007 nimmt das Gymnasium Buxtehude SĂŒd an dem niedersĂ€chsischen PaC-Projekt (PrĂ€vention als Chance) mit dem Baustein Streitschlichtung teil. Seit dem Schuljahr 2010/11 findet die Ausbildung von Streitschlichter/innen im Rahmen eines Werte-und-Normen-Kurses des 9. Jahrgangs statt, der möglichst nach vorheriger Information, Interessen- und BereitschaftserklĂ€rung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zusammengestellt wurde. Jeweils im 2. Halbjahr bieten die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler dieses Kurses nach vorheriger Information der 5. und 6. Klassen ein regelmĂ€ĂŸiges Pausenangebot fĂŒr Streitschlichtung an. Die Streitschlichter/innen Ă€lterer JahrgĂ€nge informieren auf der Schulhomepage ĂŒber die Möglichkeit, wĂ€hrend des gesamten Schuljahres als Streitschlichter/innen ansprechbar zu sein.

Langfristig soll mit diesem Konzept das Schulleben verbessert werden, indem eine möglichst hohe Zahl an Konflikten unter SchĂŒlern einvernehmlich gelöst wird. Daneben soll die Eigenverantwortung und die Entwicklung der sozialen Kompetenz von SchĂŒlern gestĂ€rkt werden, indem Konflikte unter der Leitung ausgebildeter Streitschlichter selbstĂ€ndig beigelegt werden. Ein weiteres Ziel ist eine erhöhte Beteiligung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler am Schulleben.


PrÀventionskonzept (Sum)

Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sind in der Gesellschaft zahlreichen GefĂ€hrdungen ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit ausgesetzt. Auch im Kontext Schule kommt es am Gymnasium Buxtehude-SĂŒd zu VorfĂ€llen wie Mobbing oder Formen von Gewalt. Zum Bildungsauftrag der Schule gehört die Vermittlung der FĂ€higkeiten der Konfliktlösung, Konfliktertragung und der Gestaltung von Beziehungen zu anderen Menschen nach den GrundsĂ€tzen der Gerechtigkeit, der SolidaritĂ€t und der Toleranz sowie der Gleichberechtigung der Geschlechter. (Nds SchGes, §2 (1)) Die PrĂ€ventionsmaßnahmen sollen den Lern- und Entwicklungsfortschritt der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in sozialen Kompetenzen fördern und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten zur VerfĂŒgung stellen. Verschiedene PrĂ€ventionen sollen fĂŒr alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mindestens in den JahrgĂ€ngen 5 bis 8 stattfinden. Um die Belastung des Kollegiums gering zu halten, sollen die Inhalte und deren Umsetzung rechtzeitig kommuniziert werden und das Material vorliegen. Damit die Maßnahmen nachhaltig wirken, sollen in mehreren JahrgĂ€ngen verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden:

Mobbing-PrĂ€vention (inkl. Cybermobbing) - Jahrgang 5 und 6 / PrĂ€vention gegen sexuelle Gewalt - Jahrgang 6 / GewaltprĂ€vention - Jahrgang 7 / SuchtprĂ€vention derzeit in Lions Quest in Jahrgang 7, die PrĂ€ventionstage in Jahrgang 8 werden ĂŒberarbeitet.


Beratungskonzept (Fge)

Der Beratungslehrer fĂŒhrt Einzelfallberatung durch, wenn pĂ€dagogische und persönliche Probleme dies erfordern. HĂ€ufig geben Lern- und VerhaltensauffĂ€lligkeiten, Leistungsprobleme und mangelnde Motivation, Schulangst und Mobbing (Bullying) oder persönliche Probleme mit Lehrern, Essstörungen und ‚Selbstbestrafung’ sowie hĂ€usliche Schwierigkeiten (Krankheit, Tod) Anlass zu GesprĂ€chen. Der Beratungslehrer erarbeitet mit den Ratsuchenden LösungsansĂ€tze oder unterstĂŒtzt bei der Suche nach Ansprechpartnern. Zudem ist der Beratungslehrer an der Ausweitung der PrĂ€ventionsmaßnahmen der Schule beteiligt.

BeratungsgesprĂ€che finden in der Schule, aber auch in der hĂ€uslichen Umgebung der Ratsuchenden statt. Sie kann in einzelnen Stunden erfolgen, sie kann sich aber auch ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum ausdehnen und als Prozess verstanden werden.


Aktionsbereich Kommunikation und Transparenz

FĂŒr eine gut funktionierende Schule und die Steigerung des Gemeinschaftsgedankens ist eine wirkungsvolle Zusammenarbeit und eine transparente Kommunikation aller am Schulalltag beteiligten Gruppen extrem wichtig. Daher wollen wir die Kommunikation zwischen allen am Schulleben Beteiligten verbessern und den Schulalltag in all seinen Facetten transparenter gestalten, so dass wir offen, tolerant und gleichberechtigt aufeinander zugehen können (vgl. Leitbild "soziales Miteinander").


Interne Kommunikation

Kommunikation (vE)

Die AG Kommunikation ist seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2015/2016 nicht mehr aktiv. Eine umfangreiche Liste mit zentralen VerbesserungsvorschlÀgen liegt der Schulleitung vor.

Homepage (Goe)

Die Homepage zeigt als AushĂ€ngeschild der Schule im Internet nach außen die vielfĂ€ltigen Angebote und hilft intern als Informationsquelle im Schulalltag.

Die Schulhomepage ist zentraler Anlaufpunkt fĂŒr SchĂŒler, Eltern sowie LehrkrĂ€fte, wenn es um die Verbreitung von Informationen zum Schulalltag, zu Schulveranstaltungen oder schulischen Angeboten geht. Vom Vertretungsplan ĂŒber den Speiseplan der Mensa bis hin zur Darstellung schulischer Angebote, wie den AGs oder der Nachmittagsbetreuung, unterstĂŒtzt die Homepage den Schulalltag. FĂŒr die LehrkrĂ€fte der Schule bietet sie in einem geschĂŒtzten Bereich die Möglichkeit, aktuelle BeschlĂŒsse der Fachkonferenzen und Gesamtkonferenzen einzusehen, fĂŒr das Kollegium relevante Termine nachzulesen, Termine fĂŒr Klassenarbeiten zu verwalten sowie Buchungen fĂŒr ComputerrĂ€ume oder Medienwagen vorzunehmen. Weitere Onlinedienste, die ĂŒber die Schulhomepage angeboten werden, sind der Ehemaligenbereich, der die Vernetzung mit den Alumni der Schule ĂŒber das Netz ermöglicht, das Buchungsmodul, ĂŒber das Eltern ihre Kinder flexibel zur Betreuung an- und abmelden können, der Kontaktmanager zur UnterstĂŒtzung der schulinternen Kommunikation, sowie Wahlassistenten fĂŒr die Wahl der Oberstufen- und Sportkurse. Des Weiteren werden schulische Veranstaltungen wie z.B. TheaterauffĂŒhrungen oder Konzerte, sportliche Ereignisse oder auch AustauschaktivitĂ€ten im Rahmen von Schulpartnerschaften auf der Webseite in Wort, Bild und Ton dokumentiert und so fĂŒr die Schulgemeinschaft nacherlebbar.


Schulchronik (Spk)

Ziel der Schulchronik ist die Dokumentation der zahlreichen und vielfĂ€ltigen, ĂŒber das ĂŒbliche Unterrichtsgeschehen hinausgehenden AktivitĂ€ten innerhalb des Schullebens. Somit wird auch die Möglichkeit zur Außendarstellung gegenĂŒber der Presse, Sponsoren oder kĂŒnftigen Eltern und SchĂŒlern verbessert.

Ein Jahrbuch wĂŒrdigt besondere AktivitĂ€ten und dient der Förderung des ZusammengehörigkeitsgefĂŒhls aller am Schulleben beteiligten Personen und Gruppen.


Anerkennungskultur (vE)

Die AG Anerkennungskultur ist eine Arbeitsgemeinschaft von Eltern und Lehrern, die es sich zum Ziel gesetzt hat, anerkennenswerte Leistungen und AktivitĂ€ten von allen an Schule beteiligten Personen besser zu erkennen und sie der Schulgemeinschaft gegenĂŒber transparent zu machen. Es soll allen Beteiligten Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie man sich im Bereich Schule mehr engagieren kann, bzw. welche BetĂ€tigungsfelder und –möglichkeiten es ĂŒberhaupt am Gymnasium Buxtehude SĂŒd gibt. Dabei soll eine Kultur der Anerkennung von Engagement etabliert werden, indem wir bewusst anerkennungswerte AktivitĂ€ten kommunizieren.


Krisenmanagement (Koordinator)

Zur Vorbeugung bzw. BewĂ€ltigung von Krisen gibt es ein Krisenteam. Eine neu eingerichtete Lautsprecheranlage informiert im Ernstfall alle Personen im GebĂ€ude mit vorbereiteten Texten ĂŒber die konkrete Lage und das erforderliche Verhalten. Die Kompetenzteams im Schulzentrum koordinieren ihre Arbeit und haben fĂŒr die LehrkrĂ€fte einen Dokumentationsbogen zur Beobachtung auffĂ€lliger SchĂŒler und einen Notfallplan entwickelt.

Die Kollegien sollen regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die Arbeit der Krisenteams informiert werden.


Externe Kommunikation

Zusammenarbeit mit den Grundschulen (Sd)

Eine Kooperation mit den Grundschulen im Einzugsbereich findet im Wesentlichen auf drei Ebenen statt - der informellen gegenĂŒber den GrundschĂŒlern des Jahrgangs 4 und ihren Eltern, der organisatorischen hinsichtlich der Klassenbildung und der pĂ€dagogischen als Austausch ĂŒber die 5. Klassen. Ziel ist es, Entscheidungen so zu treffen, dass die schulische und psychosoziale Entwicklung eines SchĂŒlers möglichst positiv fortgefĂŒhrt werden kann.

Die GrundschĂŒler und ihre Eltern werden schriftlich ĂŒber die Möglichkeiten bei der Klassenbildung (Wunschgruppen) und die Teilnahme an Informationsveranstaltungen informiert(Tag der offenen TĂŒr fĂŒr GrundschĂŒler und ihre Eltern sowie Informationselternabende (Wahl der weiterfĂŒhrenden Schulen / Information zum schulischen Angebot nach erfolgter Anmeldung am Gymnasium). Die Klassenbildung erfolgt in Absprache mit den Grundschulen auf der Basis von dort zusammengestellten Wunschgruppen. Auf der Basis dieser WĂŒnsche wird am Gymnasium die Klassenbildung vorgenommen. Bei der Klassenbildung kommen folgende Kriterien zur Anwendung: Vorauswahl fĂŒr eine mögliche Teilnahme an der BlĂ€serklasse (JahrgĂ€nge 5/6) und an der Sportförderung, VerhĂ€ltnis Jungen zu MĂ€dchen, KlassenstĂ€rke, besondere LeistungsstĂ€rken oder ‑schwĂ€chen, bekannte Sozialprobleme, Wohnort (nachrangig). Die Klasseneinteilung erfolgt in der Regel vor den Sommerferien. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ ist nur in sehr wenigen FĂ€llen eine nachtrĂ€gliche Umsetzung erforderlich. Insgesamt soll durch einen Austausch ĂŒber StoffplĂ€ne, exemplarisch ĂŒber Klassenarbeiten und einzelne SchĂŒlergruppen ein grĂ¶ĂŸeres VerstĂ€ndnis fĂŒr die jeweilige Arbeit an den verschiedenen Schulformen erreicht werden. Diese DienstgesprĂ€che werden im Vorfeld des ersten Elternsprechtages des Jahrgangs 5 am Gymnasium Buxtehude SĂŒd statt.


Zusammenarbeit im Schulzentrum SĂŒd (Schulleitung)

Durch den gemeinsamen Standort von Haupt- und Realschule sowie Gymnasium am Schulzentrum SĂŒd ergeben sich zahlreiche Überschneidungen und Gemeinsamkeiten. So z.B. in der Nutzung von FachrĂ€umen, den SportstĂ€tten, der LehrkĂŒche, der Mensa, dem Forum und des AußengelĂ€ndes. DarĂŒber hinaus nutzen SchĂŒler der unterschiedlichen Schulformen die Busbeförderung.

Zur Koordinierung der Nutzung von RĂ€umlichkeiten und gemeinsamen Ressourcen, der Sicherheit und der AufsichtsfĂŒhrung, dem Einsatz der Hausmeister, der Sportförderung sowie der DurchfĂŒhrung gemeinsamer Projekte (Ausbildungsmesse) finden regelmĂ€ĂŸig ZusammenkĂŒnfte zwischen den Schulleitungen der einzelnen Schulen statt.


Zusammenarbeit mit der Halepaghen-Schule (BSt)

Ziel der Kooperation mit der Halepaghen-Schule ist es, den OberstufenschĂŒlern beider Schulen ein möglichst umfangreiches Ziel der Kooperation mit der Halepaghen-Schule ist es, den OberstufenschĂŒlern beider Schulen ein möglichst umfangreiches FĂ€cherangebot zu ermöglichen. Durch Absprache der Oberstufenkoordinatoren beider Schulen werden die betreffenden Kurse auf eine gemeinsame Leiste gelegt und die KlausurenplĂ€ne am Schuljahresanfang abgeglichen. Die SchĂŒler der betreffenden Kurse wechseln fĂŒr diese Kursstunden zum anderen Schulkomplex.

In den vergangenen Jahren betraf die Kooperation die FĂ€cher Latein, Musik und Sport, doch sind fĂŒr die Zukunft auch weitere FĂ€cher denkbar.


Studien- und Berufsberatung (Tim)

Ziel ist es, unseren SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern die Möglichkeit zu geben, sich auf die Berufswelt vorzubereiten. Dabei kommt es uns darauf an, dass unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in die Lage versetzt werden, Berufsvorstellungen zu entwickeln, um diese im weiteren Verlauf ihrer Schullaufbahn zu konkretisieren und ihre Berufswahlkompetenz zu stĂ€rken. HierfĂŒr haben wir ein auf die Klassenstufen abgestimmtes Konzept zur Berufsorientierung entworfen. In der Unterstufe soll den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern ein Einblick in die verschiedenen Berufssparten und somit eine erste „Berufsorientierung“ am Zukunftstag gegeben werden. Ab der 9. bzw. 10. Klasse (G9) werden im Politik-Wirtschaftsunterricht verschiedene Bewerbungstrainings durchgefĂŒhrt und in der 10. bzw. 11. Klassenstufe (G9) das dreiwöchige Betriebspraktikum absolviert. DarĂŒber hinaus berichten ehemalige SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sowie Eltern der Schulgemeinschaft am Berufsinformationstag den OberstufenschĂŒlerinnen und -schĂŒlern ĂŒber ihre Erfahrungen in der Studien- und Berufswelt. Letztere werden zudem dazu angehalten, „Tag(e) der offenen TĂŒr“ an potenziellen UniversitĂ€ten zu nutzen. Aktuelle Angebote werden am "Berufsorientierungsbrett" ausgehĂ€ngt bzw. sind auf universitĂ€ren Homepages abzufragen.


Hochschule 21 (N.N.) Kooperation des Fachbereichs Physik

Ziel der Kooperation mit der HS21 ist es, SchĂŒlern in technikorientierten FĂ€chern Kenntnisse, Erfahrungen und Interesse zu vermitteln. Neben erweiterten Kenntnissen in den GrundlagenfĂ€chern Mathematik und Physik sollen besonders weitergehende Kenntnisse in den angewandten Ingenieurwissenschaften ermöglicht werden, so dass die SchĂŒler den Praxisbezug der GrundlagenfĂ€cher und ingenieurwissenschaftliche ZusammenhĂ€nge erkennen lernen. Einzelprojekte wie die Untersuchung der AußenwĂ€nde mit der WĂ€rmebildkamera oder Schallmessungen innerhalb des GebĂ€udes sollen durch einen regelmĂ€ĂŸigen Labortag in der Hochschule fĂŒr den Jahrgang 9 ergĂ€nzt werden.

Es soll den SchĂŒlern die Möglichkeiten eines praxisorientierten Studiums nahe gebracht werden. Dazu bietet die Hochschule regelmĂ€ĂŸig Informationsveranstaltungen zum dualen Studium an.


Hochschule 21 (vE) Kooperation des Fachbereichs Sport

Ziel der Kooperation ist es, den SchĂŒlern ein grĂ¶ĂŸeres Angebot zu eröffnen auch im Hinblick auf die Aufnahme eines eigenen Studiums. Anhand der Teilnahme an kleineren Projekten oder Bachelorarbeiten zum Nachweis der Effizienz von Trainingsmethoden durch die Studenten lernen die SchĂŒler das Konstrukt von wissenschaftlichem Arbeiten kennen, welches sie auch in Themen eigener Facharbeiten möglicherweise aufgreifen können.

Sie werden fĂŒr die eigene GesundheitsprĂ€vention sensibilisiert und ihnen werden hierfĂŒr TrainingsansĂ€tze vorgestellt. Dieses Konzept rundet den ganzheitlichen Aspekt des Curriculums der Sporttheorie des Gymnasiums Buxtehude SĂŒd ab.

Im Rahmen der Kooperation mit der Hochschule 21 findet jedes Jahr fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler des Sport Kurses auf erhöhtem Anforderungsniveau im Jahrgang 11 eine Serie von 3 gemeinsamen Veranstaltungen statt, die unter dem inhaltlichen Schwerpunkt Training und Gesundheit zusammengefasst werden. Einen Schwerpunkt bildet stets die Anatomie der WirbelsĂ€ule sowie Krankheitsbilder und Verletzungen in diesem Bereich. Unsere SchĂŒler besuchen die Hochschule und bekommen neben einer grundlegenden theoretischen EinfĂŒhrung in das Thema eine FĂŒhrung. In den beiden weiteren Veranstaltungen werden im Theorie-Praxis-Verbund diese Themen und weitere unter dem Gesichtspunkt von PrĂ€vention und Rehabilitation in der Sporthalle des Schulzentrums umgesetzt.

Das Programm der Veranstaltung wird jĂ€hrlich ĂŒberarbeitet.


MobilitĂ€t und SchĂŒlerverkehr (Hok)

MobilitĂ€t ist fĂŒr eine "Schule in Bewegung" eine wichtige Grundlage zum Erreichen von Zielen im eigentlichen Wortsinne. Mit Blick auf das niedersĂ€chsische Curriculum MobilitĂ€t (http://www.curriculummobilitaet.de) ist das Gymnasium Buxtehude SĂŒd verantwortlich fĂŒr diesen Lernbereich. Dabei ist es fĂŒr eine Busschule mit einem Einzugsbereich im kleinstĂ€dtischen bis dörflichen Raum, aber auch mit Anbindung an den Großraum Hamburg wichtig, sowohl die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel aber auch des Fahrrades in den Mittelpunkt zu stellen und diesen auch unterrichtlich zu begleiten. Der Förderung einer nachhaltigen MobilitĂ€t mit Blick auf die Umwelt kommt hier ebenso wie der Verkehrssicherheit ein besonderer Stellenwert zu. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sollen in die Lage versetzt werden, eigenverantwortlich mobil zu sein. Der Landkreis Stade ist deutschlandweit leider einer der mit der grĂ¶ĂŸten Zahl an Todesopfern unter FahranfĂ€ngern, was den Landkreis veranlasst hat, diesbezĂŒglich auch an die Schulen heranzutreten.

Die Förderung von MobilitĂ€tskompetenz ist eine Querschnittaufgabe und soll daher in enger Anbindung an den Fachunterricht stattfinden und ist entsprechend ĂŒber die Klassenstufen zu etablieren. Daran wird bedingt durch die VerĂ€nderungen der Fachcurricula durch die RĂŒckkehr zu G9 zur Zeit gearbeitet. Außerdem wird hierdurch die Zahl der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in der Oberstufe mit einem eigenen PKW bzw. einem FĂŒhrerschein wieder grĂ¶ĂŸer. Dies soll durch die Schule durch eine Kooperation mit der Polizei und dem Landkreis ĂŒber Gutscheine fĂŒr ein Fahrsicherheitstraining begleitet werden (Pilotprojekt fĂŒr Gymnasien 2016/2017).

Der SchĂŒlerverkehr wird durch die Organisation des Bustransfers in Abstimmung mit dem Landkreis sowie den Verkehrsbetrieben sichergestellt. Die schulischen Belange im Busverkehr werden zudem beim Fahrgastbeirat des LK Stade vertreten. In Kooperation mit der Polizei fĂŒhren wir jĂ€hrliche Fahrradkontrollen zum Beginn der dunklen Jahreszeit durch, um hier die Verkehrssicherheit zu erhöhen.


Aktionsbereich Bauen und Gestalten

Die Gestaltung der RĂ€umlichkeiten und des AußengelĂ€ndes soll der Förderung des Lernklimas und des WohlfĂŒhlens an der Schule dienen.


Umweltkonzept (Köh)

Ziel ist es, dass Klimaschutz und der bewusste Umgang mit Energie wichtige Themen an unserer Schule werden. Oberstes Leitmotiv des Konzeptes ist es, durch AufklĂ€rung Einsichten zu vermitteln und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die geeignet sind nachhaltiges Handeln und Verhalten aller Schulmitglieder weiter zu entwickeln. Angedacht ist, einen schulinternen Wettstreit zur umweltfreundlichsten Klasse ins Leben zu rufen. In Zusammenarbeit mit dem SchĂŒlerrat wird diese ermittelt. Hierbei sollte zwischen den JahrgĂ€ngen 5-7 und 8-10 getrennt werden. Durch Kooperation mit dem Schulförderverein können attraktive Preise als Anreiz geschaffen werden. Der Schulgarten soll von einer Schulgarten– AG gepflegt werden. Eine Schule zum WohlfĂŒhlen kann durch die Umgestaltung des SchulgelĂ€ndes „Schulhof SĂŒd“ unter Einbeziehung von ökologischen Aspekten und Bewegungskonzepten erreicht werden. Die Schule sucht Kontakt zu außerschulischen Lernorten zur Umweltbildung, insbesondere im lokalen Umfeld ( Hochschule 21) Lehrer, SchĂŒler und Eltern engagieren sich fĂŒr das Ziel einer umweltschonenden und klimaneutralen Schule. Das Umweltkonzept ist Bestandteil des Schulprogramms des Gymnasiums Buxtehude SĂŒd.


Aktionsbereich Schulleben

Neben dem Unterricht macht Schule auch aus, dass eine Vielfalt von Veranstaltungen dem sozialen Miteinander dienen, z. B. auf kultureller und sportlicher Ebene oder durch Klassen- und Sprachfahrten in den verschiedenen Jahrgangsstufen.

Durch die verschiedenen Maßnahmen haben wir den Gemeinschaftsgedanken "Aufeinander zubewegen" (s. Leitbild) bewusst umgesetzt, aber noch nicht evaluiert, ob die Maßnahmen dem Ziel auch gedient haben. Auch dies wollen wir bei der nĂ€chsten Selbstbewertung im Schuljahr 2016/17 evaluieren.


Ganztagskonzept (Puc)

Die offene Ganztagsschule ergĂ€nzt seitdem Schuljahr 2010/11 den bestehenden sportbetonten Ganztagsschulzweig. Der Ganztagsbereich steht auf drei SĂ€ulen: dem Regelunterricht, verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und der offenen Nachmittagsbetreuung. Durch ein vertieftes Betreuungs-, Förder- und Aktionsangebot soll unsere Schule zu einem Lebensraum werden, mit dem sich die SchĂŒler ĂŒber den Unterricht hinaus identifizieren und in dem sie neue soziale Erfahrungen erleben, die sich motivierend auf ihr schulisches Lernen auswirken. Um ein ausgewogenes warmes Mittagessen zu ermöglichen, wurde fĂŒr das Schulzentrum Buxtehude SĂŒd eine Mensa eingerichtet. Der Mensa-Förderverein unterstĂŒtzt finanziell schwĂ€cher gestellte Kinder, um ihnen den Besuch der Mensa zu ermöglichen.


Europaschule (Puc)

Das Gymnasium Buxtehude SĂŒd fĂŒhlt sich im besonderen Maße dem Gedanken der europĂ€ischen Einigung verpflichtet. In diesem Sinne arbeiten wir zunehmend daran, das Bewusstsein fĂŒr das Einigungswerk in jeder Generation zu erneuern.

FĂŒr das gegenseitige VerstĂ€ndnis ist die Beherrschung europĂ€ischer Sprachen eine wesentliche Voraussetzung. Wichtig ist es außerdem, dass möglichst viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler den Alltag und die MentalitĂ€t unserer europĂ€ischen Nachbarn aus eigenen Erfahrungen kennen. Schließlich sind Kenntnisse ĂŒber die gemeinsame Geschichte und ĂŒber die gegenwĂ€rtige politische Zusammenarbeit notwendig. In diesem Kontext fĂŒhlen wir uns verpflichtet, Sprachangebote, Partnerschaften und Projekte zu unterstĂŒtzen und umzusetzen.


Kulturelle Abendveranstaltungen, z. B. Hausmusikabende (Ca)

Zweimal jĂ€hrlich veranstaltet der Fachbereich Musik einen Hausmusikabend. Die Moderation dieses Abends liegt in den HĂ€nden des Musikleistungskurses. Gemeinsam erstellen die SchĂŒler das Programm, suchen den Kontakt zu den KĂŒnstlern, ĂŒberlegen sich treffende Ansagen und fĂŒhren durch den Abend.

SchĂŒler aller Jahrgangsstufen bekommen im Rahmen der Hausmusikabende die Gelegenheit, ihr kĂŒnstlerisches Können zu prĂ€sentieren. Es werden MusikstĂŒcke unterschiedlicher Stilrichtungen und in unterschiedlichen Besetzungen vorgestellt. Neben rein klassischen Werken nehmen Rock- und Popballaden einen großen Raum ein. Die VortrĂ€ge sind ĂŒberwiegend musikalischer Natur und werden im Regelfall unverstĂ€rkt vorgetragen. DarĂŒber hinausgehend haben aber auch GedichtvortrĂ€ge und Tanzeinlagen in der Vergangenheit vielfach das Programm bereichert.


Sportveranstaltungen (vE)

Um die Teilnahme am Schulwettbewerb „Jugend trainiert fĂŒr Olympia“ (JtfO) zu klĂ€ren, wird jĂ€hrlich zu Beginn des Schuljahres eine „Jugend trainiert fĂŒr Olympia Börse“ durchgefĂŒhrt. Die dort gemeldeten Teams nehmen anschließend an den Kreisentscheiden des Wettbewerbs in den entsprechenden Sportarten teil. Aufgrund unserer regelmĂ€ĂŸigen Teilnahme an JtfO-Wettbewerben richten wir regelmĂ€ĂŸig Kreis-, Kreisgruppen- und Bezirksentscheide in verschiedenen Sportarten (z. B. Handball, Leichtathletik und Tischtennis) aus. DarĂŒber hinaus ermöglichen wir engagierten und talentierten SchĂŒlern die Teilnahme an weiteren Sportveranstaltungen wie z. B. der Fußball-Stadtmeisterschaft.

Es werden die Sichtungsmaßnahmen fĂŒr den sportbetonten Ganztagsschulzug durchgefĂŒhrt, in deren Rahmen Viert- und FĂŒnftklĂ€ssler fĂŒr die Sportförderung in den Sportarten Handball und Leichtathletik ihr ganzes Können aufbieten, um sich fĂŒr die Sportförderung zu qualifizieren.

Im Bereich des Oberstufenunterrichts gibt es ein breites Kursangebot, in dessen Rahmen auch Sportveranstaltungen wie z.B. Inlineskating-PrĂŒfungen, ein Leichtathletikmehrkampf und ein Triathlon organisiert und durchgefĂŒhrt werden.


Fahrtenkonzept (Art)

Ziel der Klassen-, Sprach- und Kursfahrten ist die Förderung der Klassengemeinschaft durch Gemeinschaftserlebnisse sowie die StÀrkung des gegenseitigen Verstehens und das soziale Lernen durch Lösung auftretender Konfliktsituationen.

Die SelbststĂ€ndigkeit durch eigenverantwortliches Handeln und die Achtung untereinander werden durch eine andere Kompetenzverteilung als im Unterricht gestĂ€rkt. Außerdem soll auf einen gesunden Lebensstil durch gesunde ErnĂ€hrung und Bewegung hingearbeitet werden. Beispiele fĂŒr eine sinnvolle Freizeitgestaltung sollen vorgestellt und die Eigenverantwortung bei der Vorbereitung und DurchfĂŒhrung der Fahrten soll gefördert werden.


PatenschĂŒler (Pop)

Die PatenschĂŒler sind interessierte SchĂŒler aus achten Klassen, die den SchĂŒlern der neuen fĂŒnften Klassen mit Rat und Tat beiseite stehen. Je drei oder vier Paten nehmen sich einer fĂŒnften Klasse an. Die Paten organisieren die Schulrallye in der EinfĂŒhrungswoche und verschiedene Klassenveranstaltungen (Spielenachmittag, Lesenacht, Kinobesuch). Sie unterstĂŒtzen die FĂŒnftklĂ€ssler z.B. bei der BĂŒcherausgabe und anderen organisatorischen Aufgaben. Den neuen SchĂŒler bieten die Paten eine Orientierungshilfe, ein Vorbild und die Möglichkeit, Rat von erfahrenen SchĂŒlern einzuholen.


Schulkleidung (Spk/Kuhn)

Seit mehreren Jahren bietet unsere Schule die Möglichkeit zum Erwerb von Schulkleidung. Die derzeit vorliegende Kollektion umfasst T-shirts, Poloshirts sowie Sweatshirts in verschiedenen AusfĂŒhrungen und nahezu allen GrĂ¶ĂŸen. Der Vertrieb wird durch die Elternschaft organisiert. Der Erwerb und das Tragen geschieht ausschließlich auf freiwilliger Basis.

Zielsetzung dieser Schulkleidung sind ein sinnvoller Beitrag zur Chancengleichheit, die StĂ€rkung des GruppengefĂŒhls aller am Schulleben beteiligten sowie die VerstĂ€rkung der Außenwirkung unserer Schule.

Es handelt sich um hochwertige Kleidung, die nach strengen biologischen und ethischen Standards produziert wird. Verarbeitet wird ausschließlich zertifizierte Biobaumwolle. DarĂŒber hinaus wird mittels erneuerbarer Energien aus Wind- und Solarkraft produziert. Die FabrikationsstĂ€tten sowie die Arbeitsbedingungen unterliegen einer ÜberprĂŒfung.

Mit der Entscheidung fĂŒr diese Produkte soll ein Zeichen gesetzt sowie fĂŒr die Themen Umweltschutz, Klimawandel und fairer Handel sensibilisiert werden.

Eventuell aus dem Verkauf entstehende ÜberschĂŒsse fließen in vollem Umfang in Projekte unserer Schule und kommen somit allen SchĂŒlern zugute.


Schulkunstkalender (Möl)

Der Schulkunstkalender am Gymnasium enthĂ€lt Abbildungen von gestalterischen Arbeiten, die SchĂŒler aller Altersstufen im Kunstunterricht angefertigt haben.

Die PrĂ€sentation der bildnerischen Ergebnisse in einem Schulkalender wĂŒrdigt die besonderen Leistungen unserer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler im kĂŒnstlerischen Bereich und nimmt damit den Gedanken der Anerkennungskultur auf.

Unser Kalender hebt sich von den kommerziell hergestellten Exemplaren durch seine individuelle Gestaltung ab und stellt zugleich einen Bezug zu unserer Schule her. Damit bietet er fĂŒr SchĂŒler, Eltern und LehrkrĂ€fte die Möglichkeit der Identifikation mit unserem Gymnasium.

Durch Inhalt und Aufmachung ist der Kalender ein dekorativer Begleiter durch das Jahr, mit dem sich die Schule nach außen prĂ€sentiert. Der Kalender gelangt nicht nur in die ElternhĂ€user unserer SchĂŒler, sondern wird auch an den SchultrĂ€ger, an Sponsoren, Schulen im Umkreis und Partnerschulen im Ausland weitergereicht.


SchulsanitĂ€tsdienst (SSD) (MĂŒR)

Der SchulsanitĂ€tsdienst richtet sich an interessierte SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aller Altersstufen.

Der SchulsanitĂ€tsdienst kĂŒmmert sich insbesondere um die regelmĂ€ĂŸige ÜberprĂŒfung und ErgĂ€nzung des Erste-Hilfe-Materials in den Fachbereichen und in der Sporthalle. Weiterhin betreut er im Rahmen ihrer Möglichkeiten in der Schule erkrankte oder verletzte Personen bis zum Eintreffen des Erziehungsberechtigten oder des Rettungsdienstes (Erstversorgung bei UnfĂ€llen, plötzlichen Erkrankungen und Vergiftungen). Durch SchulsanitĂ€ter wird die sanitĂ€tsdienstliche Betreuung von Schulsportfesten und Schulveranstaltungen ĂŒbernommen. Außerdem vermitteln SchulsanitĂ€ter medizinische Kenntnisse bei Projekttagen, Unterrichtsprojekten sowie zum Zweck der UnfallverhĂŒtung an MitschĂŒler und Kollegen. GewĂŒnscht ist die Kooperation mit der Realschule SĂŒd und der Hauptschule SĂŒd zur gegenseitigen UnterstĂŒtzung. Weiterhin sollen die SchulsanitĂ€ter die Möglichkeit haben, sich an ĂŒberregionalen Wettbewerben zu beteiligen.

Die ausgebildeten SchulsanitĂ€ter stehen nach Möglichkeit im Schulalltag zur VerfĂŒgung. Dazu wird von den SchĂŒlern ein Dienstplan erstellt. Kollegen und MitschĂŒler erreichen den SanitĂ€tsdienst im Unterricht und in den Pausen ĂŒber das Sekretariat. Dieses alarmiert im Bedarfsfall die SchulsanitĂ€ter ĂŒber FunkgerĂ€te.

Die Ausbildung zum SchulsanitĂ€ter dauert in der Regel ein Schuljahr (mindestens 40 Unterrichtseinheiten) und wird mit einer schriftlichen PrĂŒfung abgeschlossen. Die SchĂŒler erhalten ĂŒber ihre BefĂ€higung ein entsprechendes Zertifikat von der den SchulsanitĂ€tsdienst betreuenden Hilfsorganisation. Schon wĂ€hrend der Ausbildung bekommen die SchĂŒler die erfolgreiche Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs (neun Unterrichtseinheiten) bescheinigt. Die Kenntnisse werden im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft erlangt, welche durch einen Ausbilder fĂŒr Erste Hilfe in Kooperation mit einer Hilfsorganisation erfolgt.

Bereits ausgebildete SchulsanitĂ€ter treffen sich nach Vereinbarung zu einem anderen Zeitpunkt zur Kenntniserweiterung (Fortbildung) sowie zur Organisation, DurchfĂŒhrung oder Reflexion von EinsĂ€tzen.

Zum Schuljahresbeginn werden je nach Teilnehmeranzahl ein bis zwei Termine zur Reaktivierung der Kenntnisse zur Ersten Hilfe fĂŒr LehrkrĂ€fte und andere Bedienstete in der Schule angeboten. Weitere Termine zur Reaktivierung werden nach Bedarf vereinbart.


Arbeitsschutz (Sol)

Wir begreifen die Vorschriften im Arbeitsschutz- und Sicherheitsbereich als hilfreich und legen großen Wert auf eine sorgfĂ€ltige Umsetzung. Unser Arbeitsschutzausschuss (ASA) hat hierzu ein Konzept zum Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement beschlossen und koordiniert alle zur Umsetzung erforderlichen Maßnahmen. Schwerpunkte der Arbeit sind die DurchfĂŒhrung von GefĂ€hrdungsbeurteilungen und Belehrungen sowie die ÜberprĂŒfung der Brandschutzordnung und des Hygieneplans. So wurden im Schuljahr 2015/2016 sĂ€mtliche GefĂ€hrdungsbeurteilungen durchgefĂŒhrt, die das SchulgebĂ€ude betreffen. Auch die GefĂ€hrdungsbeurteilung Allgemeine Psychosoziale Schulsituation wurde durchgefĂŒhrt und ausgewertet. Hier muss nun aber im Schuljahr 2016/2017 eine vertiefende Befragung erfolgen, um Maßnahmen zu entwickeln, die sich ergebende Schwachstellen abstellen sollen.

Aus der Evaluation 2012 haben wir die beiden zentralen Ziele abgeleitet. Unser Ziel ist einerseits, die körperliche und seelische Gesundheit und die Zufriedenheit aller in unserer Schule TĂ€tigen sicherzustellen und zu verbessern. Andererseits wollen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass alle ihre TĂ€tigkeit gut und dauerhaft gesund ausĂŒben können.


Evaluation und Fortschreibung des Schulprogramms

Das Schulprogramm und die verschiedenen Arbeits- und Aktionsfelder werden alle zwei Jahre evaluiert. Dazu wird eine schulinterne Selbstbewertung unter Beteiligung aller schulischen Gruppen durchgefĂŒhrt. Sinn und Zweck der Selbstevaluation ist es, StĂ€rken zu benennen und Aktionsbereiche zur Verbesserung der SchulqualitĂ€t zu erkennen. Die Ergebnisse sind Anleitung fĂŒr die weitere Schulentwicklung getreu unserm Motto "Schule in Bewegung".

DarĂŒber hinaus werden bestehende Konzeptionen regelmĂ€ĂŸig aktualisiert und die darin ausgewiesenen Evaluationsmaßnahmen durchgefĂŒhrt.



  1. ↑ Um die Lesbarkeit zu erhöhen, wird im Folgenden nur noch von „SchĂŒlern“ gesprochen.
  2. ↑ Um die Lesbarkeit zu erhöhen, verwenden wir im Folgenden nur noch "Lehrer".