https://www.gym-bux-sued.de Wed, 14 Oct 2026 08:59:38 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://www.gym-bux-sued.de/website/wp-content/uploads/2016/06/icon-150x150.jpg https://www.gym-bux-sued.de 32 32 Berichte von der Frankreichfahrt https://www.gym-bux-sued.de/berichte-von-der-frankreichfahrt-10/ Fri, 09 Oct 2026 18:26:16 +0000 https://www.gym-bux-sued.de/?p=16552

  • Tag 9: Ein letzter Blick zurück und ein Stück Frankreich im Herzen 09.10.2026 - Ein letztes gemeinsames Frühstück, die letzten Sachen im Koffer und das Wissen, dass die gemeinsame Zeit bald vorbei sein würde: Unser Frankreich-Austausch neigte sich so langsam dem Ende zu. Noch einmal verbrachten wir den Morgen in unseren Gastfamilien, bevor wir uns auf den Weg zum Treffpunkt machten. Was in den vergangenen Tagen selbstverständlich geworden war, weiterlesen...
  • Tag 8: Abschlussfest 08.10.2026 - Eines der großen Highlights des Austauschs war der Deutsch-Französische Abend, vor allem weil dieser Austausch dieses Jahre sein 20 jähriges Jubiläum feiert. Wir haben an diesem Abend unsere Projekte vorgestellt, für welche wir vor allem Donnerstag sehr lange gearbeitet haben. Unsere Aufgabe war es, auf Grund unseres Themas „Flüsse“ ein Gebäude an der Seine in weiterlesen...
  • Tag 7: Toulouse – auf Spurensuche 07.10.2026 - Angekommen in Toulouse begrüßte uns als Erstes die Statue von Jeanne d’Arc, einer wichtigen Widerstandskämpferin der Geschichte. Irgendwie passend, bei den aktuellen Protesten in der Stadt! Die Stadt wirkt mit vielen Parks und Kanälen sehr schön, ihre typischen Backsteinhäuser verleihen ihr aber weiterhin etwas Historisches. Besonders beeindruckt hat mich das Rathaus Capitole mit seinen prunkvollen weiterlesen...
  • Tag 6: Straßenkampf 06.10.2026 - Frankreichs Schüler:innen gehen auf die Straße: schlechte Personalversorgung, Unterrichtsausfall, Arbeitstage von 8-18h mit anschließenden Hausaufgaben, Oberstufenkurse oft mit 35 Schüler:innen und Schulgebäude, die keine Lösung für anhaltende Hitze bieten — der Frust wächst, entlädt sich im ganzen Land durch Blockaden vor Schulen und teilweise gewaltvolle Auseinandersetzungen. Der Aktionstag-Dienstag hat unsere Pläne revolutioniert: Schule geschlossen, Schüler:innen weiterlesen...
  • Tag 5: Marathon am Montag 05.10.2026 - Ein echter Veranstaltungsmarathon begann am Montagmorgen mit einer Bewegungseinheit: Sport im Naherholungsgebiet und Freizeitpark Les Quintetts sols an der Garonne. Auf dem Programm Frisbee, Rugby, Volleyball, Pétanque, Fußball und Kinderspielplatz. Mit Bewegung, Teamgeist und etwas Wettbewerb in die neue Woche! Abendlicher Festakt im Rathaus Schon vor dem Eingang war klar: Dieses Rathaus würde nicht ganz weiterlesen...
  • Tag 3: Paris 03.10.2026 - Notre-Dame de Paris — Ein Elfchen Warten Hell Wiederaufbau Bedeutung Detail Respekt Ruhe Fotos Türme ungleich Ewigkeit Notre-Dame de Paris Am Samstagmorgen — Tag der Weiterreise — machten wir uns auf den Weg zur nicht allzu weit von der Unterkunft entfernten, weltbekannten Kathedrale Notre-Dame de Paris. Nach ca. einer halben Stunde Anstehen (trotz der frühen weiterlesen...
  • Tag 2: Paris 02.10.2026 - Wo Gesetze gemachte werden: die Assemblé Nationale Am Freitagmorgen — Sonnenaufgang, die Stadt erwacht — durften wir die Nationalversammlung während einer Debatte zu einem Gesetzentwurf über sexuelle Gewalt gegenüber Frauen und Kindern besuchen und für einen Teil der Sitzung auch zuhören (Fotoverbot). Davor und danach wurden wir über die Funktionen und den Aufbau der Nationalversammlung weiterlesen...
  • Tag 1: Der Punkt null oder Wo alles beginnt 01.10.2026 - Anreise am Donnerstag früh über Harburg, Köln, Aachen, Lüttich und Brüssel nach Paris. Unterkunft im Maraisviertel Stimmungsvoller Restaurantbesuch bei Bouillon Chartier – sehr französisch, sehr kultig Lichterfahrt auf der Seine – so schön Rückweg zu Fuß an Notre-Dame vorbei. Inne halten am Point Zéro. Ausgangspunkt für eine lange gemeinsame Reise, die noch vor uns liegt.
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Tag 9: Ein letzter Blick zurück und ein Stück Frankreich im Herzen https://www.gym-bux-sued.de/tag-9-ein-letzter-blick-zurueck-und-ein-stueck-frankreich-im-herzen/ Fri, 09 Oct 2026 08:52:47 +0000 https://www.gym-bux-sued.de/?p=16812 weiterlesen...]]>

Ein letztes gemeinsames Frühstück, die letzten Sachen im Koffer und das Wissen, dass die gemeinsame Zeit bald vorbei sein würde: Unser Frankreich-Austausch neigte sich so langsam dem Ende zu. Noch einmal verbrachten wir den Morgen in unseren Gastfamilien, bevor wir uns auf den Weg zum Treffpunkt machten. Was in den vergangenen Tagen selbstverständlich geworden war, das Zusammensein, die Gespräche und die vielen gemeinsamen Erlebnisse, würde bald wieder zum Alltag in zwei verschiedenen Ländern gehören. Vor der Schule trafen wir uns noch ein letztes Mal als Gruppe. Unsere Koffer waren gepackt, die Heimreise stand bevor und langsam wurden die Gedanken an den Abschied Wirklichkeit.

Schließlich machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Dort angekommen, hieß es dann plötzlich, wir sollten den gesamten Weg zum Flughafen zu Fuß zurücklegen. 1 h und 15 min laufen, voll bepackt und ausgerechnet am letzten Tag unseres Austauschs??? Für einen Moment hielten wir das tatsächlich für möglich, denn unsere Lehrer blickten uns dabei so ernst an, dass wir ihnen beinahe alles abgenommen hätten. Glücklicherweise stellte sich alles nur als Scherz heraus. Wenig später saßen wir schon im Bus und sahen Toulouse an uns vorbeiziehen. Mit jedem Kilometer kamen wir dem Flughafen näher und dem Moment, an dem wir unsere französischen Freunde zurücklassen mussten. Am Flughafen schien zunächst alles seinen gewohnten Gang zu nehmen. Doch dann fiel für wenige Sekunden der Strom aus. Ein kurzer Augenblick, kaum länger als ein Wimpernzucken, genügte, um die Systeme am Flughafen vorübergehend lahmzulegen. Allein die Gepäckabgabe zog sich dadurch deutlich länger hin als erwartet.

Während wir warteten, kreisten unsere Gedanken nicht nur um den bevorstehenden Abschied. Auch unsere Koffer bereiteten einigen von uns Sorgen. Immerhin durfte jedes Gepäckstück höchstens 23kg wiegen. Bei manchen sah es so aus, als könnte die Waage eine unangenehme Überraschung bereithalten. Würde das Gewicht noch stimmen, oder müssten wir am Ende doch etwas aus- oder umpacken? Zum Glück gab es Entwarnung: Kein Koffer überschritt das erlaubte Gewicht. Die Minuten verstrichen, während wir darauf warteten, endlich weiterzukommen. Unsere französischen Austauschpartner warteten derweil noch auf uns. Dabei hätten wir diese Zeit viel lieber mit ihnen verbracht, statt in einer Warteschlange zu stehen. Als wir unsere Koffer nun endlich abgegeben hatten, gab es kein Zurück mehr. Für ein letztes gemeinsames Gruppenfoto fanden wir uns noch einmal zusammen. Und dann kam der Moment, den wir am liebsten noch ein wenig hinausgezögert hätten. Wir verabschiedeten uns voneinander. Aus den letzten Gesprächen wurden herzliche Umarmungen, aus einem Lächeln wurden Tränen. Wo eben noch gelacht und geredet worden war, lag plötzlich eine ganz andere Stimmung in der Luft. 9 Tage lang hatten wir Zeit miteinander verbracht, gemeinsam gelacht, waren zusammen zur Schule gegangen und hatten Neues erlebt. Es waren Erinnerungen entstanden, die uns noch lange begleiten würden. Was am Anfang fremd gewesen war, fühlte sich inzwischen vertraut an, und Menschen, die uns zunächst kaum bekannt gewesen waren, waren uns ans Herz gewachsen. Genau das machte den Abschied umso schwerer. Und nun sollten wir einfach gehen? Sollten wir unsere Freunde zurücklassen, ohne zu wissen, wann wir uns wiedersehen würden? Vielleicht in ein paar Monaten, vielleicht erst in einigen Jahren oder überhaupt noch einmal? Gerade weil dieser Rückaustausch das letzte von der Schule organisierte Wiedersehen war, blieb die Frage nach einem nächsten Treffen offen. Natürlich freuten wir uns auch darauf, wieder nach Hause zu kommen, doch am liebsten hätten wir die gemeinsame Zeit einfach verlängert. Wäre es nicht schön gewesen, sich alle paar Monate wiederzusehen, als läge zwischen Frankreich und Deutschland nur eine kurze Zugfahrt statt einer ganzen Grenze? Doch irgendwann mussten wir los.

Schweren Herzens drehten wir uns um und gingen zur Sicherheitskontrolle. Ein letzter Blick zurück, ein letztes Winken. Dann trennten sich unsere Wege vorerst. Während die französischen Austauschpartner zurück zum Unterricht kehren mussten, war für uns die Reise noch lange nicht vorbei. Auch an der Sicherheitskontrolle mussten wir noch eine Weile warten. Der erste Flug lag nun vor uns doch trotzdem ließ sich der Abschied nicht einfach abschütteln. Er begleitete uns wie ein leiser Schatten, während wir auf den Abflug warteten. Dann ging es endlich los. Unser Flugzeug hob in Toulouse ab und brachte uns nach Paris. Unter uns wurde die Stadt langsam kleiner, während wir uns immer weiter von den Orten entfernten, an denen wir in den vergangenen Tagen so viel erlebt hatten. Vielleicht dachte der eine oder andere in diese Momente noch einmal zurück. Der Himmel lag vor uns, doch ein Teil unserer Gedanken war noch immer in Frankreich.

In Paris angekommen, war an ein entspanntes Zurücklehnen allerdings noch nicht zu denken. Für den Weiterflug nach Hamburg mussten wir zunächst in einen Flughafenbus steigen, der uns zu unserem nächsten Flugzeug brachte. Ein weiterer Weg, ein weiterer Flug und schließlich das Ziel, auf das wir gewartet hatten: Deutschland. Inzwischen machte sich die Erschöpfung deutlich bemerkbar. Die vergangenen Tage waren wie ein Wirbelwind. Nun forderte die Müdigkeit ihren Tribut. Einige schliefen, andere hörten Musik oder vertrieben sich die Zeit mit Spielen. Doch selbst hoch über den Wolken riss der Kontakt zu unseren französischen Freunden nicht ab. Wir schrieben Nachrichten, berichteten von unserem Zwischenstopp und meldeten uns, sobald wir angekommen waren. So überbrückten unsere Worte die Entfernung, die zwischen uns immer größer wurde. Schließlich landeten wir in Hamburg. Von dort aus ging es mit der S-Bahn weiter nach Buxtehude. Am Morgen hatten wir noch mit unseren Gastfamilien am Frühstückstisch gesessen, und nun lagen bereits Hunderte Kilometer zwischen uns und den Menschen, von denen wir uns erst wenige Stunden zuvor verabschiedet hatten.

Doch was bleibt von einer Reise, wenn die Koffer ausgepackt, die Fotos gespeichert und die letzten Kilometer zurückgelegt sind? Es sind die Erinnerungen an gemeinsame Momente, die Gespräche, das Lachen und vor allen Dingen die Menschen, die diese Zeit so besonders gemacht haben. Unser Austausch hat uns nicht nur den Alltag und die Kultur Frankreichs nähergebracht, sondern uns auch ermöglicht, neue Freundschaften zu schließen. Vielleicht können wir nicht bestimmen, wann und wie wir uns wiedersehen. Doch eins ist sicher: Freundschaften müssen nicht mit einem Abschied enden. Sie können Grenzen überwinden, Entfernungen überstehen und mit jeder Nachricht ein Stück lebendiger werden. So kehrten wir zwar nach Deutschland zurück, ließen aber einen Teil unseres Herzens in Frankreich. Und wer weiß: Vielleicht ist unser letztes Au revoir eines Tages nur die Erinnerung an ein Wiedersehen, das längst begonnen hat.

Isabelle

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Tag 8: Abschlussfest https://www.gym-bux-sued.de/tag-8-abschlussfest/ Thu, 08 Oct 2026 17:21:08 +0000 https://www.gym-bux-sued.de/?p=16795 weiterlesen...]]>

Eines der großen Highlights des Austauschs war der Deutsch-Französische Abend, vor allem weil dieser Austausch dieses Jahre sein 20 jähriges Jubiläum feiert. Wir haben an diesem Abend unsere Projekte vorgestellt, für welche wir vor allem Donnerstag sehr lange gearbeitet haben. Unsere Aufgabe war es, auf Grund unseres Themas „Flüsse“ ein Gebäude an der Seine in Paris oder Garonne in Toulouse zu entwerfen. Inspiriert waren wir dabei von der Elbphilharmonie in Hamburg. Es gab viele verschiedene Ideen von Theater an den Gewässern bis zu großen Glasgebäuden auf den Gewässern mit Restaurants uvm.

Der Abend wurde immer mal wieder von Musikstücken auf dem Klavier, Fotos von einem der zwei Gewässer mit jeweils einem passenden Adjektiv der Austauschpartner, Fotos von den 20 Jahren des Austausch oder Videos von der Zeit in Deutschland und Paris unterbrochen. Besonders im Kopf geblieben ist uns wahrscheinlich allen der Blog von der Deutschland Zeit. Zum Ende haben wir alle gemeinsam das Lied „La Seine“ gesungen. Da viele das Lied kannten, haben dann auch die Zuschauer mitgesungen. Daran hat man echt gemerkt, wie gut die Stimmung war.

Als krönenden Abschluss haben wir alle gemeinsame noch in der Mensa des Lycées gegessen, es gab verschiedene Salate und Aufstriche, die von der Schule bereitgestellt wurden. Den Nachtisch haben die französischen Schüler selber mitgebracht, wobei es viele verschiedene Kuchen, Kekse und andere Dinge gab.

Viele der Schüler haben den Abend dann noch draußen auf dem Schulhof ausklingen lassen.

Emma

]]> Tag 7: Toulouse – auf Spurensuche https://www.gym-bux-sued.de/tag-7-toulouse-auf-spurensuche/ Wed, 07 Oct 2026 17:08:33 +0000 https://www.gym-bux-sued.de/?p=16776 weiterlesen...]]>

Angekommen in Toulouse begrüßte uns als Erstes die Statue von Jeanne d’Arc, einer wichtigen Widerstandskämpferin der Geschichte. Irgendwie passend, bei den aktuellen Protesten in der Stadt!

Die Stadt wirkt mit vielen Parks und Kanälen sehr schön, ihre typischen Backsteinhäuser verleihen ihr aber weiterhin etwas Historisches.

Besonders beeindruckt hat mich das Rathaus Capitole mit seinen prunkvollen Mamorsäulen.

Eine weitere Statue, der wir im Rahmen der Stadtbesichtigung begegneten, war die des Piloten Saint-Exupéry, Namensgeber des Lycée in Blagnac. Er unternahm abenteuerliche Flüge von Frankreich bis Südamerika und hielt sich dabei oft in einem Hotel in Toulouse auf, wo nun auch seine Statue verewigt ist.

Am Ende der Führung betrachteten wir die Garonne, den ikonischen Fluss, der durch Toulouse fließt.

Wir erfuhren, dass es hier früher einen Hafen für den Handel gegeben hatte, dieser aber bereits vor über 100 Jahren eingestellt wurde, da der Wasserstand der Garonne zu unregelmäßig ist. Etwa jetzt ist die Garonne aufgrund der Dürre des Sommers deutlich niedriger und an einigen Stellen sogar schmaler.

Aurélie

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Tag 6: Straßenkampf https://www.gym-bux-sued.de/tag6-strassenkampf/ Tue, 06 Oct 2026 16:53:00 +0000 https://www.gym-bux-sued.de/?p=16759 weiterlesen...]]>

Frankreichs Schüler:innen gehen auf die Straße: schlechte Personalversorgung, Unterrichtsausfall, Arbeitstage von 8-18h mit anschließenden Hausaufgaben, Oberstufenkurse oft mit 35 Schüler:innen und Schulgebäude, die keine Lösung für anhaltende Hitze bieten — der Frust wächst, entlädt sich im ganzen Land durch Blockaden vor Schulen und teilweise gewaltvolle Auseinandersetzungen.

Der Aktionstag-Dienstag hat unsere Pläne revolutioniert: Schule geschlossen, Schüler:innen zu Hause. Und Toulouse protestiert — friedlich, massiv.

Diesmal keine Revolution, aber Straßenkampf für die gute Sache!

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Tag 5: Marathon am Montag https://www.gym-bux-sued.de/tag5-marathon-am-montag/ Mon, 05 Oct 2026 18:34:46 +0000 https://www.gym-bux-sued.de/?p=16729 weiterlesen...]]>

Ein echter Veranstaltungsmarathon begann am Montagmorgen mit einer Bewegungseinheit: Sport im Naherholungsgebiet und Freizeitpark Les Quintetts sols an der Garonne. Auf dem Programm Frisbee, Rugby, Volleyball, Pétanque, Fußball und Kinderspielplatz.

Mit Bewegung, Teamgeist und etwas Wettbewerb in die neue Woche!

Abendlicher Festakt im Rathaus

Schon vor dem Eingang war klar: Dieses Rathaus würde nicht ganz so aussehen, wie man sich ein Rathaus vorstellt: Graffiti an den Wänden, moderne Architektur – und dahinter wartete bereits der Bürgermeister Joseph Carles auf unsere deutsch-französische Gruppe: offizieller Empfang zum 20. Geburtstag!

Auch Christophe Perron, der Schulleiter des Lycée Saint-Exupéry, war dabei. Viele von uns kannten ihn bereits von der ersten Hälfte des Austauschs in Deutschland, weshalb es schön war, ihn hier wiederzusehen.

Gemeinsam mit unseren Lehrern sprachen beide über die deutsch-französische Freundschaft zwischen den Schulen und darüber, wie aus einem einfachen Austausch echte, internationale Begegnungen entstehen.

Danach wurde es deutlich weniger offiziell:

Wir stießen gemeinsam an, während auf dem Buffet Kuchen, Muffins und kleine herzhafte Snacks warteten. Zwischen lustigen Momenten und Unterhaltungen wurden neue Bekanntschaften geschlossen – und irgendwo dazwischen bekam jeder noch eine kleine Tasche mit Stift und Postkarte, die sich zu Gunsten vieler Schüler*innen perfekt als kostenloses Souvenir entpuppte: Vive, l‘échange – lang lebe der Austausch!

Paula

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Tag 3: Paris https://www.gym-bux-sued.de/tag3-2/ Sat, 03 Oct 2026 20:26:43 +0000 https://www.gym-bux-sued.de/?p=16692 weiterlesen...]]>

Notre-Dame de Paris — Ein Elfchen

Warten

Hell Wiederaufbau

Bedeutung Detail Respekt

Ruhe Fotos Türme ungleich

Ewigkeit

Notre-Dame de Paris

Am Samstagmorgen — Tag der Weiterreise — machten wir uns auf den Weg zur nicht allzu weit von der Unterkunft entfernten, weltbekannten Kathedrale Notre-Dame de Paris. Nach ca. einer halben Stunde Anstehen (trotz der frühen Uhrzeit) durften wir die heilige Halle der 2019 nach einem Brand in Schutt und Asche gelegten Kirche betreten. Und nun? Groß, hell, ein fantastisch restauriertes Gebäude, welches mit vielen bunten Glasfenstern und Kapellen zum Empfang von Gottes Segen und Genießen erstklassigen Chorgesangs einlud. Der feierliche Rahmen einer Messe verlieh dem Besuch etwas Besonderes!

(Golo)

Minuten und 30 Sekunden zum Blick über Paris

Rekordzeit! 4 von uns in 6:30 Minuten auf die zweite Etage des Tour Eiffel, zu deutsch: Eiffelturm ;-). Wir schreiben den 3.10.2026, Freitag, 10:40h. Um 10:47h sind wir auf 115 Metern Höhe, und wir werden belohnt mit einer fabelhaften Aussicht auf Paris. Gen Westen die Seine, auf der gegenüberliegenden Seite der Louvre. Nun, auf dem Weg hinunter, auf der ersten Etage finden wir uns auf einem Glasuntergrund, welcher den einen oder anderen beim Blick nach unten Angst und Bange werden lässt. Zum Glück haben es alle wohl überstanden und zur Mittagszeit trafen wir uns unter dem Eiffelturm wieder.

Dann: Koffer holen, Metro-Abenteuer und Weiterreise nach Toulouse!

(Tobias)

Mit Hochgeschwindigkeit in den Südosten

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Tag 2: Paris https://www.gym-bux-sued.de/tag-2-4/ Fri, 02 Oct 2026 20:24:50 +0000 https://www.gym-bux-sued.de/?p=16690 weiterlesen...]]>

Wo Gesetze gemachte werden: die Assemblé Nationale

Am Freitagmorgen — Sonnenaufgang, die Stadt erwacht — durften wir die Nationalversammlung während einer Debatte zu einem Gesetzentwurf über sexuelle Gewalt gegenüber Frauen und Kindern besuchen und für einen Teil der Sitzung auch zuhören (Fotoverbot).

Davor und danach wurden wir über die Funktionen und den Aufbau der Nationalversammlung informiert und haben mit einem Abgeordneten aus unserer Partnerstadt Blagnac geredet und ihm Fragen zu seiner Arbeit und dem Wahlkampf gestellt. Er war sehr sympathisch und offen und konnte sogar deutsch sprechen, da er in Berlin studiert und gearbeitet hatte.

Die Sicherheitskontrolle war ähnlich wie im Bundestag, jedoch haben wir mehr vom Gesamtgebäude gesehen, neben dem Sitzungssaal z.B. auch die gerade restaurierte historische Bibliothek, und viel Neues zu dessen Geschichte erfahren.

Rhea

Im Schlafzimmer der High-Society des 18. Jahrhunderts

Am 2. Tag, kurz nachdem wir uns während unserer Mittagspause die Zeit genommen hatten, einen typischen Café Olé (:-)), ein Croissant sowie ein Chocolatine zu verzehren (außerhalb von Toulouse: Pain au chocolat), haben wir uns in Richtung der nächsten Sightseeing-Attraktion begeben: In ein Atelier zur Blattgold-Handwerkskunst ins Hôtel de la Marine zu gehen, war unser Plan. Jedoch wurden wir 5 Minuten vor der Führung von unserem Guide links liegen gelassen (Krankmeldung), also haben wir uns für die Alternative entschieden: einen audiobegleitenden Gang durch die Korridore des Intendanten Pierre-Élisabeth Fontanieu im Hôtel de la Marine, eines bedeutenden Franzosen der High Society des 18 Jahrhunderts. Sein Auftrag: Möbel, Teppiche, Waffen und andere Ausstattung für den König Frankreichs zu lagern.

Beeindruckt hat mich die prachtvolle und gut erhaltene Einrichtung und die Geschichten über die Menschen aus der Zeit, die in Relation zu den Zimmern standen. Dadurch konnte man sich gut vorstellen, wie das Leben dort früher ausgesehen hat.

Mein persönlicher Lieblingsmoment war, als ich das Schlafzimmer des Intendanten betreten habe und plötzlich über seine Rolle als systematischer Frauenverführer sowie über seine Obsession bei Opernsängerinnen erfahren habe.

Die Erzählung war sehr fesselnd, da die Führung durch den Themenwechsel nochmal spannender wurde, weil wir nicht nur über die hochklassige Einrichtung einen Eindruck gewinnen konnten, sondern auch über das Privatleben und das tägliches Nachkommen seines erotischen Verlangens.

Die höfische Musik, die im Hintergrund lief hat auch einen großen Beitrag zu meiner räumlichen Auffassung beigesteuert, da man sich wie ein Beobachter des Alltäglichen der High-Society fühlen konnte.

Leni

Durch das ausgefallene Atelier mehr autonome Zeit auf den Champs-Elysées mit Treffen am Arc de Triomphe.

Paris is magic!

Paris am Abend braucht eigentlich keine große Inszenierung. Lichter spiegeln sich auf den Straßen, aus den Cafés duftet es nach frischem Teig und örtliche Musiker spielen ihre mal mehr, mal weniger schönen Lieder. Auf dem Weg zur Crêperie bretonne zeigte sich die Stadt der Liebe also von ihrer herbstlich-romantischen Seite.

Dort wurden nun also das erste Mal Bruchteile seiner Sprachkenntnisse genutzt. Gar nicht so leicht, bei dem Lärm, der im Inneren des Ladens herrschte. Zwischen süßen und herzhaften Varianten fiel die Wahl nicht leicht. Schließlich saßen wir mit unseren zugegebenermaßen unglaublich köstlichen Crêpes da und genossen das für Paris typische Nachtleben. Mein persönliches Highlight war neben dem angenehmen Ambiente aber die Einrichtung der Crêperie, welche mit vielen Postern und Schildern so wirkte, als sei sie etwas in der Zeit stehengeblieben.

Gerade aufgegessen, ging es weiter zum Musical „Paris is Magic“. Auf der Bühne wurde Paris durch Musik, Tanz und Licht zum Leben erweckt. So erlebten wir die Stadt an diesem Abend aus ganz verschiedenen Blickwinkeln. Zum einen aus der Sicht des klassischen Touris, und zum anderen aus der Sicht vom älteren Teil der Einwohner von Paris, welche sich einen schönen Abend in einem echt charmanten Theater machen wollten. Besonderer Moment: Gruppen-Selfie mit den zwei Hauptdarsteller:innen!

Als wir später wieder nach draußen kamen, war die pulsierende Stimmung der Hauptstadt ein wenig abgeklungen. Alle freuten sich merklich auf ihr Bett, wobei einige von uns den Abend im Vorplatz des Hostels mit angenehmen Gesprächen haben ausklingen lassen.

(Paul)

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Berichte von der Projektwoche https://www.gym-bux-sued.de/berichte-von-der-projektwoche/ Fri, 02 Oct 2026 16:23:44 +0000 https://www.gym-bux-sued.de/?p=16538

Die Projektwoche wurde von einem unermüdlichen Reporterteam begleitet. Die dabei entstandenen Berichte sind auf einer eigenen Webseite zusammengestellt:

]]> Tag 1: Der Punkt null oder Wo alles beginnt https://www.gym-bux-sued.de/tag-1-der-punkt-null-oder-wo-alles-beginnt/ Thu, 01 Oct 2026 18:29:26 +0000 https://www.gym-bux-sued.de/?p=16568

Anreise am Donnerstag früh über Harburg, Köln, Aachen, Lüttich und Brüssel nach Paris.

Unterkunft im Maraisviertel

Stimmungsvoller Restaurantbesuch bei Bouillon Chartier – sehr französisch, sehr kultig

Lichterfahrt auf der Seine – so schön

Rückweg zu Fuß an Notre-Dame vorbei. Inne halten am Point Zéro. Ausgangspunkt für eine lange gemeinsame Reise, die noch vor uns liegt.

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