Fachhochschulreife

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Hinweise zum Erwerb der Fachhochschulreife

Ansprechpartner: BSt

Die Fachhochschulreife setzt sich aus zwei Teilen zusammen, dem schulischen Teil der Fachhochschulreife und dem berufsbezogenen Teil. Der schulische Teil der Fachhochschulreife wird in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe erworben. Der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife kann

a) durch eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung
b) durch ein mindestens einjÀhriges geleitetes berufsbezogenes Praktikum oder
c) durch Ableistung eines einjÀhrigen sozialen oder ökologischen Jahres, eines einjÀhrigen Wehr- oder Zivildienstes oder eine einjÀhrigen Bundesfreiwilligendienstes

nachgewiesen werden.

Ein Praktikum wird ordnungsgemĂ€ĂŸ abgeleistet, wenn es

a) mindestens einjÀhrig ist,
b) im Umfang der BeschÀftigung einer Vollzeitarbeitskraft entspricht,
c) auf unterschiedlichen ArbeitsplĂ€tzen abgeleistet wird, die einen Überblick ĂŒber verschiedene betriebliche AblĂ€ufe und damit einen Überblick ĂŒber Inhalte einer entsprechenden Berufsausbildung vermitteln.

Das Praktikum soll nach einem geregelten Praktikumsplan durchgefĂŒhrt werden. Am Ende des Praktikums ist der Schule eine Bescheinigung vorzulegen, die ausdrĂŒcklich die Einhaltung der genannten Kriterien dokumentiert. Hier soll bescheinigt werden, in welchem Betrieb wie lange in welchem Arbeitsbereich gearbeitet wurde. Ein „Jobben“ reicht also nicht. Maximal ein zweimaliger Wechsel des Praktikumsbetriebes ist zulĂ€ssig, also höchstens drei verschiedene Praktikumsbetriebe. Das Praktikum kann in Niedersachsen, anderen BundeslĂ€ndern oder im Ausland abgeleistet werden. Einen Mustervertrag zwischen dem Praktikumsbetrieb und der Praktikantin oder des Praktikanten finden Sie unter https://www.mk.niedersachsen.de/download/77126/Mustervertrag_fuer_ein_Praktikum.doc Wir empfehlen dringend, sich bereits vor Beginn des Praktikums von der Schule beraten zu lassen, um eine nachtrĂ€gliche Ablehnung der Anerkennung zu vermeiden. Die Fachhochschulreife berechtigt im Allgemeinen zum Studium an deutschen Fachhochschulen sowie an entsprechenden StudiengĂ€ngen anderer Hochschulen. In Bayern und Sachsen wird die Fachhochschulreife nicht anerkannt. Ein Studium an UniversitĂ€ten ist nur sehr beschrĂ€nkt möglich.


Weitere Informationen findet man hier.