Schulordnung

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Gemeinsame Schulordnung fĂŒr das Schulzentrum SĂŒd

Die Schulen, die im Schulzentrum Buxtehude SĂŒd ihren gemeinsamen Standort haben, arbeiten mit einer gemeinsam beschlossenen Schulordnung, um dem Schulalltag einen fĂŒr alle geltenden Rahmen zu verleihen.


Schulbeginn /Betreten der Klassen- und FachrÀume

An den Schulen des SZ SĂŒd beginnt die 1. Unterrichtsstunde um 8.00 Uhr am Gymnasium bzw. um 8.05 Uhr an der Realschule und der Hauptschule. Ab 7.30 Uhr können die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler die GebĂ€ude betreten.

Die FachrĂ€ume und die Sporthalle dĂŒrfen nur in Begleitung der jeweiligen FachlehrkrĂ€fte betreten werden. Vor allen Unterrichtsstunden in diesen RĂ€umen mĂŒssen die Klassen deshalb an den dafĂŒr vorgesehenen Treffpunkten auf die Lehrerin oder den Lehrer warten. Ist eine Lehrerin oder ein Lehrer bis fĂŒnf Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht erschienen, informiert die Klassensprecherin oder der Klassensprecher das Sekretariat.

Schulschluss

Nach Unterrichtsschluss achten die jeweiligen Lerngruppen (Klassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften) und die Lehrerinnen und Lehrer vor dem Verlassen des Unterrichtsraumes auf Folgendes: Die Tafeln sind gewischt, Lampen und GerĂ€te ausgeschaltet, VorhĂ€nge zurĂŒckgezogen und RolllĂ€den hochgefahren. Die StĂŒhle mĂŒssen zur Erleichterung der Arbeit der ReinigungskrĂ€fte hochgestellt werden, die UnterrichtsrĂ€ume werden besenrein hinterlassen.

An den Bushaltestellen gelten RĂŒcksichtnahme und Fairness als oberstes Gebot. Auch nach Unterrichtsschluss gilt hier die Aufsichtsverantwortung der Schulen, den Anweisungen der Aufsicht fĂŒhrenden Erwachsenen mĂŒssen alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler Folge leisten. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler warten bis zum Halten der Busse in einer Reihe auf dem BĂŒrgersteig hinter dem Absperrgitter und steigen dann einzeln in die Busse ein.

Verhalten in den Pausen

Zu Beginn der großen Pausen verlassen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler die UnterrichtsrĂ€ume und verbringen die Pausenzeit in den dafĂŒr vorgesehenen Bereichen, zwecks ausgleichender Bewegung an frischer Luft möglichst im Freien. Zuvor sĂ€ubert der Klassendienst die Tafel. Die betreffende Fachlehrkraft sorgt dafĂŒr, dass gelĂŒftet und das Licht ausgeschaltet wird. (An dieser Stelle sind schulinterne Regelungen möglich.)

Wenn wĂ€hrend der Pausen Hilfe von Erwachsenen benötigt wird, wenden sich die SchĂŒlerinnen oder SchĂŒler an die nĂ€chste Aufsicht fĂŒhrende Lehrkraft oder melden sich im Sekretariat oder im Lehrerzimmer.

Nach dem 1. Klingeln bzw. drei Minuten vor dem Pausenende begeben sich die Klassen zu ihren UnterrichtsrĂ€umen, die rechtzeitig von den Aufsicht fĂŒhrenden LehrkrĂ€ften aufgeschlossen werden mĂŒssen, damit sich die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler auf den Beginn des Unterrichts vorbereiten können (Bereitlegen von LehrbĂŒchern, Heften, Mappen usw.)

Umgang mit den Einrichtungen der Schule

Einrichtungen und Ausstattung im SchulgebĂ€ude und auf dem SchulgelĂ€nde werden schonend behandelt. Die Erfahrung zeigt, dass es leider immer einige SchĂŒlerinnen und SchĂŒler gibt, die ihre AbfĂ€lle auf dem Schulhof oder im GebĂ€ude hinterlassen, obwohl dafĂŒr ausreichend MĂŒllkörbe zur VerfĂŒgung stehen. Um das SchulgelĂ€nde nicht zur MĂŒllhalde verkommen zu lassen, wird deshalb ein MĂŒllsammeldienst organisiert, solange dies offensichtlich als notwendig erscheint. Die Einteilung der Klassen hierzu regeln die Schulen nach Absprachen im Schulzentrum.

Verlassen des SchulgelÀndes

WĂ€hrend der regulĂ€ren Unterrichtszeit dĂŒrfen SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Sekundarstufe I das GelĂ€nde des Schulzentrums nicht vor Ende des jeweils planmĂ€ĂŸigen Unterrichts verlassen. Dies gilt sowohl fĂŒr alle Pausen als auch fĂŒr eventuelle Freistunden (NiedersĂ€chsisches Schulgesetz § 62 Aufsichtspflicht der Schule). SchĂŒlerinnen und SchĂŒler im Ganztagsbetrieb dĂŒrfen das SchulgelĂ€nde in der Mittagspause ausschließlich zum Mittagessen verlassen. In AusnahmefĂ€llen kann der Klassenlehrer/ die Klassenlehrerin oder eine Fachlehrkraft die Genehmigung zum Verlassen des SchulgrundstĂŒcks erteilen.

Verhalten im GebÀude

Im GebĂ€ude, besonders auf Treppen und Fluren, verhalten sich alle so, dass niemand behindert wird oder gar zu Schaden kommt. Daher können das Rennen und Ballspielen im GebĂ€ude ebenso wenig wie das Fahren mit Rollerskates, Skateboards und Rollern gestattet werden. FĂŒr das Verlassen des GebĂ€udes oder fĂŒr den Weg zu den FachrĂ€umen benutzen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler die fĂŒr sie vorgesehenen Treppen und AusgĂ€nge. Der Weg durch die Verwaltungszone von Hauptschule und Gymnasium ist nur in den vereinbarten AusnahmefĂ€llen zu benutzen. Schulklassen, die wĂ€hrend der Unterrichtsstunden durch das GebĂ€ude gehen, verhalten sich so ruhig, dass der Unterricht der ĂŒbrigen Klassen nicht gestört wird. Dies gilt auch fĂŒr kleine Gruppen von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern.

Verhalten auf dem SchulgelÀnde wÀhrend der Schulzeit

Auch im Außenbereich verhalten sich alle so, dass niemand zu Schaden kommt. Zum Ballspielen sollen daher nur weiche BĂ€lle benutzt werden. Das Schneeballwerfen und das Rutschen auf Eisbahnen können sehr gefĂ€hrlich sein und sind deshalb verboten.

FĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler des Schulzentrums ist es selbstverstĂ€ndlich, dass auf die Anwohner rund um das SchulgelĂ€nde RĂŒcksicht genommen wird. Dazu gehört es, dass weder unzumutbarer LĂ€rm gemacht wird noch das AußengelĂ€nde als Pausenhof betrachtet wird. Niemand kann akzeptieren, dass VorgĂ€rten als MĂŒllkippe benutzt oder ZĂ€une beschĂ€digt werden. Dies gilt auch fĂŒr die GrĂŒnanlagen und ZĂ€une des SchulgelĂ€ndes. Die Regeln fĂŒr das Verhalten auf dem SchulgelĂ€nde gelten auch fĂŒr die Bushaltestellen und die direkten Zuwege zum SchulgelĂ€nde.

FahrrĂ€der werden auf den fĂŒr jede Schule vorgesehenen PlĂ€tzen abgestellt und sorgfĂ€ltig abgeschlossen. Das Befahren der Schulhöfe mit FahrrĂ€dern oder motorisierten ZweirĂ€dern ist verboten. Skateboards, Rollerskates und Roller dĂŒrfen auf dem Schulhof nur unter der Voraussetzung benutzt werden, dass niemand gefĂ€hrdet oder behindert und nichts beschĂ€digt wird.

Rauchen – Alkohol – Drogen

Überall in den SchulgebĂ€uden und auf dem SchulgelĂ€nde ist das Rauchen nach Erlasslage verboten. Dies gilt auch fĂŒr alle Schulveranstaltungen. Das Dealen mit Drogen, das Mitbringen und Einnehmen von Drogen einschließlich Alkohol sind im gesamten Schulbereich und bei allen Schulveranstaltungen verboten. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

Elektronische GerÀte

Handys und sonstige elektronische GerĂ€te mĂŒssen wĂ€hrend der gesamten Unterrichtszeit ausgeschaltet sein. Bei Verlust ĂŒbernimmt die Schule keinerlei Haftung. Zum Mitbringen und Gebrauch der GerĂ€te gibt es schulinterne Regelungen. Ausnahmen können durch den Fachlehrer/die Fachlehrerin gestattet werden.

Entschuldigung bei Krankheit und VersÀumnissen

Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mĂŒssen bei Krankheit von ihren Erziehungsberechtigten innerhalb von drei Tagen bei der Schule (Klassenlehrer/Klassenlehrerin) entschuldigt werden. Es hat sich als sinnvolle Regelung ergeben, die Erkrankung sofort telefonisch im Sekretariat anzuzeigen und dann nach der Gesundung die schriftliche Entschuldigung mitzugeben.

Beurlaubungen mĂŒssen v o r h e r bei dem Klassenlehrer / der Klassenlehrerin beantragt werden. Beurlaubungen, deren Dauer einen Tag ĂŒberschreiten oder die unmittelbar vor oder nach Ferienterminen liegen, mĂŒssen bei der Schulleitung beantragt werden.

Interne Regelungen

Die einzelnen Schulen können weitere Einzelheiten regeln. Diese Regelungen sollen jedoch nicht der gemeinsamen Schulordnung widersprechen.

ErgÀnzender Teil des Gymnasiums

Erstes und Zweites Obergeschoss

Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler verlassen in den großen Pausen komplett das 1. und 2. Obergeschoss. Zur UnfallverhĂŒtung dĂŒrfen keine SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in den Pausen die Treppen hochgehen. (Das gilt auch fĂŒr solche SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die aus FachrĂ€umen kommen, diese können ihre Unterlagen nach dem Fachunterricht in den Regalen vor dem naturwissenschaftlichen Trakt deponieren.) Abgestellte Taschen und Jacken dĂŒrfen keine FluchttĂŒren oder Fluchtwege blockieren. Die Klassen im 1. Obergeschoss benutzen das Treppenhaus SĂŒd, die Klassen im 2. Obergeschoss das Treppenhaus Nord. Treppenhaus West (Verwaltungstrakt) wird von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern grundsĂ€tzlich nicht benutzt. Die Lehrer schicken alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus den KlassenrĂ€umen und schließen diese ab. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Sekundarstufe II dĂŒrfen sich im 1. Stock an den Oberstufentischen aufhalten.

Erdgeschoss

Die Aula gilt aufgrund der Technik und der dort lagernden Musikinstrumente als Fachunterrichtsraum und darf nur unter Aufsicht betreten werden. Der Aufenthalt im und Durchgang durch den naturwissenschaftlichen Trakt ist nicht gestattet, hier befinden sich Fluchtwege. Der Kunsttrakt (KunstrĂ€ume und RĂ€ume 2,3) ist bis zur TĂŒr vor der Bibliothek zu rĂ€umen.

Elektronische GerÀte

UnabhĂ€ngig von den folgenden Vorgaben kann der Einsatz von Smartphones und anderen elektronischen GerĂ€ten im Unterricht durch die Lehrkraft fĂŒr konkrete Unterrichtszwecke stets erlaubt werden. Das Mitbringen von Smartwatches ist aufgrund rechtlicher Vorgaben grundsĂ€tzlich verboten. Der Gebrauch von Smartphones und anderer elektronischer GerĂ€te (Handheld-Konsolen, Tablets, etc.) in der Schule ist fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Sekundarstufe I verboten. FĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Sekundarstufe II ist der Gebrauch außerhalb des Unterrichtes erlaubt (unter BerĂŒcksichtigung der gesetzlichen Vorgaben). Das Mitbringen elektronischer GerĂ€te kann von der Schule nicht verboten werden, diese mĂŒssen jedoch in der Tasche verbleiben. Die Schule ĂŒbernimmt keine Haftung bei Verlust oder BeschĂ€digung. Bei VerstĂ¶ĂŸen gegen diese Regelungen kann das GerĂ€t bis zum Ende des Schultages eingezogen werden. Um die Persönlichkeitsrechte aller Personen am Schulzentrum zu schĂŒtzen, sind Film-, Foto- und Tonaufnahmen verboten.

Ausnahmen

In EinzelfÀllen können von Fachlehrerinnen und Fachlehrern Ausnahmen zugelassen werden.


Diese Schulordnung ist fĂŒr alle verbindlich. Sie wird in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden auf ihre GĂŒltigkeit ĂŒberprĂŒft.

Wer sich nicht an die Schulordnung hÀlt, wird zur Verantwortung gezogen.

Jede SchĂŒlerin und jeder SchĂŒler sowie deren Erziehungsberechtigte bestĂ€tigen durch ihre Unterschrift, dass sie von dieser Schulordnung Kenntnis genommen haben.